Erinnerung und Begegnung e.V.
im
Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen / Schlesische Lausitz

Wir begrüßen Sie auf unserer Internetseite www.vertriebene-in-sachsen.de

Editorial Winter 2021/2022

In diesen Tagen geht für die Vertriebenen und Spätaussiedler ein schwieriges Jahr zu Ende. Wegen der Pandemie mussten viele Veranstaltungen abgesagt werden. Trotzdem gab es einige wichtige Ereignisse.

Von besonderer Bedeutung war die Einweihung des ersten Bauabschnitts der Erinnerungs-, Begegnungs- und außerschulischen Bildungsstätte „Transferraum Heimat“ in Hoyerswerda / Knappenrode, Werminghoffstr. 11, am 12. September durch Staatsminister Prof. Dr. Wöller. Die neue Einrichtung soll zukünftig vor allem die Nachgeborenen, insbesondere Schüler, über die Geschichte der Deutschen aus dem Osten als Teil der deutschen und europäischen Geschichte informieren. Der Einweihung waren viele Monate schwere Arbeit für den Landesvorsitzenden und die Landesgeschäftsführerin des Landesverbandes der Vertriebenen und Spätaussiedler, Frank Hirche und Claudia Florian, vorangegangen.

In diesem Jahr konnte der Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen/Schlesische Lausitz sein 10-jähriges Bestehen begehen. In der Festrede, die sie auf dieser Seite nachlesen können, wurde auch an einige andere Jahrestage erinnert, die die Vertriebenen und Spätaussiedler betreffen, beispielsweise die Deportation der Deutschen in der UdSSR und dem Banat.

Mit dieser Aktualisierung veröffentlichen wir wieder neue Artikel auf der Seite Begrüßung/Aktuelles Informieren Sie möglichst viele Bekannte über diese Seite. Je häufiger sie angeklickt wird, umso schneller wird sie in den Suchmaschinen angezeigt und umso bekannter werden die Aktivitäten der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen.

Der Verein Erinnerung und Begegnung e.V. wünscht allen Lesern eine gesegnete Weihnachtszeit.

Friedrich Zempel

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit.“

Ein Advents- und Weihnachtslied aus Ostpreußen

Das Adventslied „Macht hoch die Tür,...“. von Georg Weissel steht unter der Nummer 1 im Evangelischen Gesangbuch für Sachsen. Offenbar waren die Herausgeber der Auffassung, dass dieses Lied in Text und Melodie besonders ansprechend ist. Diese Einschätzung teilen viele Kirchenbesucher nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Insbesondere in den USA gehört dieses Lied zu den beliebtesten Advents- und Weihnachtsliedern. Die meisten Freunde dieses Liedes wissen aber nicht, dass der Dichter, Georg Weissel, in Ostpreußen geboren wurde und vor allem in Königsberg gewirkt hat. Dort gehörte er zu dem Dichterkreis „Königsberger Kürbishütte“ um Heinrich Albert und Simon Dach, dem Schöpfer des Liedes „Ännchen von Tharau“. Mehr über George Weissel und den Dichterkreis berichtet uns Pastor Matthias Koch in einem Aufsatz, den Sie hier herunterladen können.

Red.

  • 10 Jahre „Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler Sachsen/Schlesische Lausitz“ (LVS)
  • 30 Jahre Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen und der Schlesischen Lausitz
  • Wichtige Jahrestage im Jahr 2021

Nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung wurden vor 30 Jahren die Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen gegründet. Vor 10 Jahren entstand der Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler (LVS).

2021 jährten sich außerdem viele andere für die Vertriebenen und Spätaussiedler wichtige Ereignisse. Beispielsweise die Deportation der Deutschen in Russland im Jahr 1941 und die Deportation der deutschen Minderheit im Banat im Jahr 1951. Diese
Anlässe waren Gegenstand der Festrede von Friedrich Zempel beim Treffen der Chöre der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen mit Gästen aus Polen, das am Tag der Deutschen Einheit durchgeführt wurde. Die vollständige Rede können Sie hier herunterladen.

Red.

Frank Hirche erhält goldene Ehrennadel des BdV-Bund

Für seine Verdienste um die kulturelle Arbeit der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen wurde am 3. Oktober 2021 der Landesvorsitzende des Landesverbandes der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen/Schlesische Lausitz, Frank Hirche, mit der goldenen Ehrennadel des BdV-Bund ausgezeichnet.

Frank Hirche wurde am 3. September 2011 erstmals zum Landesvorsitzenden gewählt.

Einige Jahre später übernahm er zusätzlich die Leitung der Stiftung „Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen“.

Die 2014 erfolgte Einführung eines staatlichen Gedenktages für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung durch den Sächsischen Landtag wurde von ihm durch viele Verhandlungen verbreitet. Dieser Gedenktag wurde außerhalb von Sachsen bisher nur in Hessen und Bayern eingeführt.

Ein weiteres erfolgreiches Projekt, durch das Frank Hirche besondere Verdienste erworben hat, ist die Errichtung einer Erinnerungs-, Begegnungs- und außerschulischen Bildungsstätte. Am 12. September konnte in Hoyerswerda/Knappenrode die Eröffnung des ersten Bauabschnitts erfolgen.

Die Laudatio auf Frank Hirche wird in der Zeitung des Landesverbandes veröffentlicht.

Red.

Lichtblicke

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.

Paul Celan

Deportationen – Literarische Blickwinkel

Hrsg. Albert Bohn und Anton Sterbling
Pop Verlag 2021 - ISBN 978 – 3 – 86356 – 333-2 - Preis: 21 €

Problematische Ereignisse, die uns nicht betreffen verdrängen wir gerne. Wenn von dem Banat gesprochen wird, denkt man zunächst an den Dichter Nikolaus Lenau. Vielleicht erinnern wir uns noch daran, dass die Donauschwaben einst mit den „Ulmer Schachteln“ in ihre neue Heimat aufgebrochen sind. Wer Spätaussiedler aus dem Banat getroffen hat, freute sich, dass sie ein gepflegtes Deutsch sprechen, das in Deutschland bereits ausgestorben ist. Vor allen Dingen die zuletzt genannte Tatsache verleitet zu der irrigen Annahme, den Deutschen in Rumänien sei es immer gut gegangen. Ihre Leiderfahrungen sind bekannt wenig. Die Donauschwaben im Banat wurden zweimal deportiert 1945 und 1951.

Die Herausgeber des Sammelbandes „Deportationen – literarische Blickwinkel“ füllen diese Wissenslücke. Sie haben Gedichte, Erzählungen und Aufsätze von 11 Dichtern bzw. Schriftstellern in einem etwa 300 Seiten starken Buch zusammengefasst. Die Gedichte wecken Empathie und Nachdenklichkeit, so dass die Erzählungen und Aufsätze, die zweifellos auf realen Begebenheiten fußen, bei dem Leser einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Anders als in Zeitzeugenberichten wird das gesamte Geschehen in den Blick genommen. Auch das Leid der Anderen und menschliches Verhalten der mit der Durchführung der Deportation Beauftragten wird erwähnt. In der Geschichte „Der serbische Kaufmann“ wird deutlich, wie ein Mensch - zweifellos kein Heiliger - der sich nur so verhält, wie wir es von jedem Nachbarn erwarten, in einem Strudel aus Egoismus, Nationalismus und Kommunismus mitgerissen und zerstört wird. Besonders interessant ist dieses Buch für alle, die nicht selbst erlebt haben, wie leidvoll das Zusammenleben verschiedener Ethnien werden kann.

Ze.

1951 - Die Kinder erinnern sich

Die Verschleppung der Deutschen aus dem Banat in die Sowjetunion aus der Sicht der Kinder
Erzählberichte

Zu den vielen vergessenen Opfern des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit gehören mehrere 100.000 deutsche Zivilisten, die aus anderen Staaten in die Sowjetunion deportiert wurden. Unter ihnen waren rund 70.000 Deutsche aus Rumänien, davon ca. 33.000 Banater Schwaben. Einige von ihnen wurden kurz nach der Rückkehr in ihre Heimat im Sommer 1951 erneut verschleppt, diesmal in die Baragansteppe.

Das Schicksal der deportierten Banater Schwaben gab Herta Müller Anlass zu ihrem Roman „Atemschaukel“, für den sie den Nobelpreis erhielt.

Jetzt haben Kinder der deportierten Banater ihre Erinnerungen aufgeschrieben, die in einem Erzählband zusammengefasst wurden, den Albert Bohn, Werner Kremm, Peter-Dietmar Leber, Anton Sterbling und Walter Tonta herausgegeben haben.

In dem Buch werden nicht nur die Berichte der Deportierten aus dem Mund der Kinder nacherzählt, sondern die Kinder erzählen auch die Auswirkungen auf ihr Leben.

Verstörend wirkt auf den unbefangenen Leser, dass die brutale menschenverachtende Methode der „Aushebung“ der Deportierten nach dem gleichen Muster erfolgte, mit dem die SS Polen für die Zwangsarbeit in Deutschland „einfing“.

Das Buch kann zum Preis von 18 € bei der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V., Karwendelstraße 32, 81369 München, Tel.: 089 2355730, bezogen werden.

Red.

Josef Sallanz: Dobrutscha. Deutsche Siedler zwischen Donau und Schwarzem Meer

Hrsg.: Deutsches Kulturforum östliches Europa
ISBN: 978 – 3 – 936168 – 73 – 0

Der Balkan war immer ein Kaleidoskop der Ethnien. Hierzu gehörten auch viele Gebiete mit einer deutschen Minderheit. Allein auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens gab es 6 Regionen mit einer größeren deutschen Minderheit sowie mehrere kleine Siedlungsinseln.

Zu den Regionen mit einer größeren deutschen Minderheit gehörte die Dobrutscha, ein fruchtbares Steppengebiet am schwarzen Meer südlich des Donaudeltas. Im Vergleich mit Siebenbürgen, wo die ersten Deutschen bereits vor 850 Jahren angesiedelt wurden, kamen deutsche Siedler erst relativ spät, vor 180 Jahren, in die Dobrutscha. Hier lebten sie mit vielen anderen Ethnien zusammen. Das Gebiet gehörte damals noch zum osmanischen Reich. Unter den Osmanen genossen sie viele Freiheiten. Als die Dobrutscha 1878 zu Rumänien kam, wurden sie Bürger zweiter Klasse. Sogar der Grunderwerb blieb Rumänen vorbehalten. Die folgenden Jahrzehnte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren für die Deutschen wie für alle Minderheiten auf dem Balkan mit ständigen Zurücksetzungen oder sogar Verfolgungen verbunden. Nachdem die Deutschen aus der Dobrutscha zu Beginn des Zweiten Weltkrieges „Heim ins Reich“ geholt wurden, mussten sie erfahren, dass auch Deutsche für das NS-Regime nur Menschenmaterial waren. Als die Bewohner des Dorfes Malkotsch darauf bestanden, gemeinschaftlich angesiedelt zu werden, wurden sie kurzerhand in ein KZ eingeliefert.

Die Geschichte dieser Minderheit beschreibt Josef Sallanz kenntnisreich und empathisch.

Eine ausführliche Rezension von Prof. Dr. Anton Sterbling können sich hier herunterladen.

Red.

„Meine Heimat ist Deutschland und ich stamme aus dem Egerland“

Rezension von Prof. Dr. Anton Sterbling über ein Buch des im Egerland geborenen Prof. Dr. Wilfried Heller

Auf dieser Internetseite haben wir viele Bücher von Persönlichkeiten vorgestellt, die aus den Heimatgebieten der Deutschen im Osten Europas stammen und in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind. Wilfried Heller wurde 1942 in Littmitz/Egerland geboren, einem Ort, den es heute nicht mehr gibt. Er wuchs jedoch in Westdeutschland auf. Dort studierte er Sozial- und Kulturgeographie. Als Wissenschaftler beschäftigte er sich vor allen Dingen mit der Migrationsforschung.

Hierbei nahm er nicht nur Deutsche, sondern auch Menschen aus der Türkei und anderen Ländern in den Blick.

Die Erfahrungen seiner eigenen Familie hat er in seinem Buch „Zwischen Herkunft und Neuanfang“ verarbeitet. In der Einleitung seines Buches bekennt er „Meine Heimat ist Deutschland und ich stamme aus dem Egerland“. Dieser Satz ist Programm. Das Buch ist zwar ein Lebensbericht, aber durch viele Bilder, historische und geographische Ergänzungen gleichzeitig ein Sachbuch. Prof Dr. Anton Sterbling, Mitglied im Kuratorium der sächsischen Vertriebenenstiftung, hat dieses Buch bereits gelesen. Seine Rezension können Sie hier herunterladen. Sie wird Ihr Interesse noch steigern.

Red.

Ein vorgezogenes Weihnachtswunder

Ausstellung „Unsere Deutschen“ wurde eröffnet

Seit dem 18. November kann in Aussig/Usti nad Labem eine Ausstellung besichtigt werden, auf die Millionen Deutsche gewartet haben. Unter dem Titel „Unsere Deutschen“ wird in 20 Räumen auf 1500m2 die Geschichte der Deutschen in Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien und weiteren Siedlungsinseln in Tschechien gezeigt. Wie verschiedenen Presseberichten zu entnehmen war, wurde die Ausstellung von einem internationalen Expertenteam vorbereitet. Bei der Umsetzung des Ausstellungskonzepts wurden alle modernen technischen Möglichkeiten ausgeschöpft.

In der MDR-Mediathek können Sie in der Rubrik „Zeitreise“ mehr erfahren. Natürlich sollten Sie sich auch die Ausstellung selber ansehen. Die Redaktion würde sich über einen Bericht freuen.

Red.

Dankesrede von Andreas Kossert für den ZukunftErbe-Preis

Wie wir bereits berichtet hatten, wurde der Wissenschaftler Dr. Andreas Kossert am 12. September bei der Feier des Gedenktages für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung in Knappenrode für seine Verdienste um die Geschichte der Vertriebenen mit dem ZukunftErbe-Preis der Stiftung „Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen“ ausgezeichnet. Dr. Kossert konnte den Preis nicht persönlich entgegennehmen, weil er bereits lange
vor der Benachrichtigung über seine Auszeichnung einen Vortragstermin in der Elbphilharmonie in Hamburg vereinbart hatte. Seine Dankesrede hat er uns schriftlich übermittelt. Sie können sie hier herunterladen.

Red.

Vom (vorläufig) letzten Einsatz auf dem Friedhof in Nieder- Schreiberhau- Anlauf zu einem neuen Projekt

Mitglieder der LM Schlesien/ Landesverband Sachsen und Freunde Schlesiens trafen sich vom 22.-24.10.2021 erneut in Nieder- Schreiberhau, um die noch nötigen letzten Arbeiten auf dem evangelischen Friedhof zu vollenden. Am Freitagmittag stellte die Stadt Schreiberhau erneut Werkzeug und Getränke zur Verfügung. Die Arbeiten konnten beginnen. Dazu wurde die gesamte Fläche des Friedhofs noch einmal sondiert. Bisher übersehene, eingegrabene oder zerbrochene Grabsteine wurden gekennzeichnet und für die Bergung und Aufstellung vorbereitet. Die Anzahl der noch zu bergenden Steine übertraf unsere Erwartungen. Außerdem fand eine weitere Reinigung von Inschriften statt.

Das gemeinsame Arbeiten mit dem Bürgermeister, Angestellten der Stadt und Einwohnern Schreiberhaus begann am Sonnabend 10 Uhr. Die Wetterverhältnisse verhinderten die offizielle Eröffnung. Regenschauer, Wind und Sonne begleiteten den ganzen Einsatztag.

Rübezahl freute sich über das emsige Treiben aber vergoss so manche Träne, weil es der vorerst letzte gemeinsame Arbeitseinsatz auf diesem Friedhof war. Diese Gedanken halfen bei so manchem Regenschauer. Pünktlich zu Arbeitsbeginn war auch der Baggerführer mit seiner Technik vor Ort. Eine vierköpfige Arbeitsgruppe stand ihm bis zum Ende der Arbeiten zur Seite. Insgesamt waren an dem Tag ca. 25 Personen zu den geplanten Arbeiten erschienen. Die Technikgruppe barg die am Freitag markierten Grabsteine, stellte sie auf und richtete Einfassungen. Größere Erdhaufen, Baumwurzeln u.a. wurden ebenfalls entfernt bzw. geebnet. Die anderen Teilnehmer hantierten mit Spachteln, Kellen und Bürsten beim Reinigen der freigelegten Steine. Zur Mittagszeit brachte die Stadtverwaltung heißen Tee vor Ort. Außerdem gab es Würste zum Selbergrillen am offenen Feuer. Bei dem Wetter genau die richtige Verpflegung. Gegen 15 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen. Mindestens
zwanzig große Grabmale und einige Fragmente gaben ihre jahrzehntelang verborgenen Namen preis. Damit konnten an drei Arbeitswochenenden insgesamt ca. 300 Grabsteine geborgen und dokumentiert werden. Alle aufgefundenen Namen, Lebensdaten und Berufe sollen katalogisiert und veröffentlicht werden.

Am selben Tag 16 Uhr fand auf dem Friedhof auch die öffentliche Einweihung der neuen Grabplatte für Carl Hauptmann statt. Dazu fanden sich Kommunalpolitiker, SEJM-Abgeordnete, Bürgermeister Miroslaw Graf, die Chefin des Hirschberger Riesengebirgsmuseums, Frau Zaprucki, der Vorsitzende des Vereins VSK, Schmidt-Münzberg, der Bevollmächtigte für Vertriebene und Spätaussiedler in Sachsen, Herr Dr. Baumann, Einwohner und auch die Beteiligten am Arbeitseinsatz ein. Dabei betonte Miroslaw Graf in seiner Rede, daß die jetzige Perspektive des evangelischen Friedhofs in Nieder- Schreiberhau ohne die Hilfe der Mitglieder der LM Schlesien/ LV Sachsen nicht möglich gewesen wäre. Eine großartige Würdigung der Leistung der Landsmannschaft vor den anwesenden Gästen der Veranstaltung.

Den Abschluß des Tages bildete das Aufstellen und Entzünden von 100 Grablichtern durch die Mitglieder der Landsmannschaft Schlesien auf beiden Teilen des Friedhofs. Diese Geste wurde beim vorangegangenen Arbeitseinsatz von den deutschen Gästen vorgeschlagen und prompt von der Stadtverwaltung aufgegriffen. Die Stadt spendierte die Kerzen für diesen Anlaß, die den Friedhof in der Dunkelheit zu einem Lichtermeer werden ließ. Auf diese Weise wurde in Ehrfurcht der verstorbenen früheren Einwohner gedacht, die durch die geleisteten Arbeitseinsätze zu einem großen Teil ihre Namen und Würde zurückerhielten.

Auch nach dem vorläufigen Ende der Arbeiten wollen Mitglieder der LM Schlesien, Bürgermeister und städtische Angestellte weiterhin in Kontakt bleiben und sich einmal jährlich treffen. Aus einem ersten Kontakt und Annäherung ist Freundschaft geworden. Ein Lichtblick in dieser unruhigen Zeit.

Am Sonntag wartete schon die nächste Aufgabe. Erstmals trafen sich Mitglieder der LM Schlesien/LV Sachsen mit Hanna Szurczak, einer Vertreterin des polnischen Vereins „TILIAE“ aus Liegnitz. Dieser setzt sich auch für die Erhaltung ehemaliger deutscher Friedhöfe ein.

Unter anderem hat der Verein den Friedhof in Pfaffendorf (Liegnitz) wieder sichtbar gemacht. Frau Szurczak kontaktierte den Vorsitzenden der sächsischen Gruppe der LM Schlesien und bat um Hilfe beim Erhalt des Friedhofs in Reichenbach/ Eulengebirge. Es gibt Pläne, ihn in ein Lapidarium zu verwandeln. Auf Grund seiner vorhandenen Substanz wäre das aber die schlechteste Lösung. Zu einer gemeinsamen Erörterung verabredete man sich in der „Iser- Baude“ in Schreiberhau. Wie würde der erste Kontakt laufen, versteht man sich?

Frau Szurczak begleiteten zum Treffen noch Eugen Fuchs, seine Tochter Renate und der stellvertretenden Bürgermeister von Reichenbach, Frau Pieszczuch. Die Verständigung klappte vom ersten Augenblick an und schnell befanden sich die Teilnehmer im vertrauensvollen Gespräch und Erfahrungsaustausch. Ein Rundgang auf dem Friedhof Niederschreiberhau, bei dem die kleine Delegation aus Liegnitz und Reichenbach das Ergebnis der gelungenen Zusammenarbeit von Stadt und Landsmannschaft sehen konnte, half letzte Zweifel zu überwinden. Beide Seiten einigten sich auf eine Zusammenarbeit und einen ersten Termin im März oder April 2022. Bis dahin sollen alle Vorbereitungen getroffen werden, die für eine gelungene Aktion nötig sind. Alle Beteiligten stehen seitdem in engem Kontakt. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an das Sächsische Ministerium des Innern für seine Förderung des Projekts. Außerdem geht erneut ein großes Dankeschön an Armin
Hübner und Roberto Pusch, die mit Back- und Wurstwaren für das leibliche Wohl sorgten.

Hier noch ein paar Verweise auf Veröffentlichungen im Netz, im Fernsehen und sozialem Netzwerk über den Arbeitseinsatz in Schreiberhau. Erneut fand er ein breites öffentliches Interesse.

https://24jgora.pl/artykul/odzyskana-pamiec/1234668
http://www.szklarskaporeba.pl/de/ereignisse/archiv-der-ereignisse/allgemeine-informationen/4788-na-pamiatke-umarlych.html
https://wroclaw.tvp.pl/56544419/23102021-2130, ab min 2:40
https://wroclaw.tvp.pl/56543157/23102021-1830, ab min 6:30
https://wroclaw.tvp.pl/56562900/odslonieto-nowa-plyte-nagrobna-na-miejscu-pochowku-carla-hauptmanna, Video ansehen
https://www.facebook.com/MiastoSzklarskaPoreba/videos/2682158058745041/ Interview mit unserem Mitglied Robert Wollny

Das Haus der Heimat wird geschlossen

Am 15. Oktober 2009 wurde das Haus der Heimat der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen in dem früheren Rathaus von Reichenbach/Ol als Erinnerungs-, Begegnungs- und Lernort eröffnet. Gut 12 Jahre später, am 31 Dezember. d. J., wird es geschlossen. Das gesamte Sammlungsgut wird in die im Aufbau befindliche Erinnerungs-, Begegnungs- und außerschulische Bildungsstätte in Hoyerswerda / Knappenrode gebracht

Die Entstehung des Hauses der Heimat verdanken wir in besonderer Weise der Initiative des BdV-Kreisverbandes Freiberg unter seinem damaligen Vorsitzenden Hubertus Unfried sowie Hartmut Rockel als Berater. Den weitaus größten Teil der finanziellen Mittel stellte der Freistaat Sachsen in Vollzug von § 96 BVFG zur Verfügung. Der Beauftragte des Freistaates für die Vertriebenen und Spätaussiedler, Herr Dr. Baumann, war aber nicht nur Bearbeiter der Förderanträge, sondern Mentor
in konzeptionellen und Berater in praktischen Fragen.

Am 1. Oktober 2010 übernahm der Verein Erinnerung und Begegnung e.V. (EuB) die Trägerschaft für das Haus der Heimat vom BdV-Kreisverband Freiberg. Hartmut Rockel wechselte als Schatzmeister in den Vorstand des EuB. Die Leitung des Hauses wurde Prof. Dr. Vetter übertragen. Viele Orts- und Kreisgruppen des BdV stellten Exponate zur Verfügung. Die meisten Ausstellungsstücke stammten aus Ostpreußen und Schlesien. Die übrigen Herkunftsgebiete der Vertriebenen und Spätaussiedler
waren leider gar nicht oder nur minimal vertreten. Um die gespendeten Exponate und Archivalien für alle Zeit für den mit der Spende verfolgten Zweck zu sichern, übertrug der EuB das Sammlungsgut der von ihm gegründeten Stiftung „Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen“ (EBI).

Am 1. Mai 2011 übernahm Prof. Dr. Winfried Schirotzek zusammen mit seiner Frau Irmtraut die Leitung des Hauses. Sie warben weitere Exponate ein und bauten die Präsentation so aus, dass sie einen Vergleich mit professionell geführten Museen nicht fürchten musste. Mit Vorträgen und Ausstellungen bereicherten sie das kulturelle Leben von Reichenbach. Bei der Durchführung erwies sich Frau Cornelia Keil als unersetzliche Hilfe. Außerdem führte sie die Aufsicht während der regelmäßigen Öffnungszeiten von Donnerstag bis Sonnabend und außerhalb dieser Zeiten nach vorheriger Vereinbarung.

Ein besonderer Glücksfall für das Haus der Heimat war die Zusammenarbeit mit der Stadt Reichenbach, zunächst unter Herrn Bürgermeister Boer und seit 2015 unter Frau Bürgermeisterin Dittrich. Für größere Veranstaltungen stellte die Stadt den Ratssaal und nach seiner Eröffnung am 14. Mai 2011 das Via-Regia-Haus zur Verfügung. Bei Besuchen von Schülergruppen konnten hier die Einführungsvorträge gehalten werden.

Als segensreich erwies sich die Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde und Herr Pastor Wiesener. Die jährlich stattfindenden Treffen der Chöre der Vertriebenen und Spätaussiedler mit Gästen aus Polen durften in der prächtigen St. Johannes-Kirche durchgeführt werden. Die Treffen wurden immer mit einem Gemeindefest verbunden.

Bereits wenige Jahre nach der Errichtung des Hauses traten Platzprobleme auf. Uns wurden große Sammlungen angeboten, deren Übernahme wir ablehnen mussten, weil das Haus zu klein war. Daher hat die Stiftung EBI nach einem neuen Standort gesucht, der in Hoyerswerda gefunden wurde.

Ende 2018 musste das Ehepaar Schirotzek die Leitung des Hauses aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Seither hat der Unterzeichner als Vorsitzender des EUB das Haus interimistisch geleitet. Den Akteuren im EuB fällt es nicht leicht, sich von dem Haus der Heimat zu trennen. Wir kommen aus dem Raum Dresden. Wenn wir die Autobahn mit ihren Staus hinter uns gelassen und Reichenbach erreicht hatten, konnten wir aufatmen. Es hat uns Freude bereitet, Räume zu streichen, Bilderleisten
anzubringen, Regale und Vitrinen aufzubauen, Veranstaltungen durchzuführen und viele gute Gespräche zu führen. In den Pausen sind wir gerne um die St. Johannes-Kirche gegangen oder haben im Marktstübchen gegessen. Freunde und Bekannte haben wir in das Haus der Heimat eingeladen.

Während wir sie durch die Ausstellung geführt haben, waren wir in Gedanken der verlorenen Heimat nahe.

Wir danken allen, die das Haus der Heimat gefördert haben, und hoffen, dass unsere Ideen und unser Sammlungsgut die neue Einrichtung in Knappenrode bei Hoyerswerda bereichern wird.

Friedrich Zempel, Vorsitzender des EuB

Gedenkstein eingeweiht – wir sagen danke!

Am 5. Oktober 2021 war es endlich soweit, der Gedenkstein wurde feierlich eingeweiht. An den drei Bäumen, die zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands gepflanzt wurden, hat er einen würdigen Platz gefunden.

Viele haben dazu beigetragen, und ihnen allen möchten wir herzlich danken.

Das waren vor allem die zahlreichen Spender, die Sparkasse Elbe-Elster, sowie der Landesverband Brandenburg im Bund der Vertriebenen (BdV) Harald Heerwagen, die unser Projekt finanziell absicherten. Heinz Welisch vom Förderverein des
Eisenbahnmuseums richtete ein Spendenkonto ein. Der Bürgermeister Stephan Baway hat uns bei unseren Bemühungen stets begleitet und unterstützt. Die Steinmetzwerkstatt Seeliger fertigte den Stein. Drei Würfel, ebenfalls aus Sandstein, wurden zusätzlich und kostenlos aufgestellt. Auch die Bauunternehmung Edler lieferte mit der notwendigen Zuwegung eine gelungene Arbeit ab. Eine sehr schöne Blumenschale stellte die Gärtnerei Golda zur Verfügung.

Geistliche Worte des Gedenkens kamen vom evangelischen Pfarrer Bechler, sowie vom katholischen Pfarrer Werner. Danach läuteten die Kirchenglocken. Egon Primas,

Vizepräsident im Bund der Vertriebenen hielt die Gedenkrede. Musikalisch begleitet wurde die Einweihung und die anschließende Ausstellungseröffnung von den „Original Falkenberger Blasmusikanten“ unter der Leitung von Jörg Melchert.

Die Ausstellung „Angekommen“ vom „Zentrum gegen Vertreibungen“ wird vom Bund der Vertriebenen präsentiert. Betreut und ergänzt wurde diese sehenswerte Ausstellung über das Schicksal der Vertriebenen vom Archiv der Stadtverwaltung
durch Ramona Heide.

Zur Eröffnung hatte sich Bäckermeister Viko Getzschmann etwas besonderes einfallen lassen. Neben Gegrilltem konnte man landestypische Backwaren kosten:
Pommerscher Salzkuchen, Streuselkuchen und Mohnkränze aus Schlesien, Kolatschen und Buchteln aus Böhmen, Raderkuchen aus Ostpreußen u.a..

Bei beiden Veranstaltungen fotografierten Gitta Müncheberg und Olaf Heinemann.

Dieser Tag wird allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben.

Wir haben nun in Falkenberg einen öffentlichen Ort des Gedenkens, der Erinnerung und der Mahnung.

Wir bedanken uns nochmals bei allen.

Rainer Pisk, Friedhelm Deckert , Monika Mietsch, Heinz Welisch

Der Verein Erinnerung und Begegnung e.V. (EuB) lädt Sie ein zu dem Vortrag

Die früheren Siedlungsgebiete der Deutschen in Russland heute
von Dr. Lars Arne-Dannenberg

16.10.2021, 11.00 h, Lingnerallee 3, Eingang Nord, linker Flur, Raum 3006, Dresden

Dr. Dannenberg ist Historiker. In den vergangenen Jahren hat er mehrere frühere Siedlungsgebiete der Deutschen in Russland bereist. Unter anderem die Kaukasusrepubliken, das Wolgagebiet und das Baltikum.

Die Kenntnis von verschiedenen früheren Siedlungsgebieten macht den Vortrag auch für Deutsche aus Russland interessant.

Vertriebene und Spätaussiedler vergeben ZukunftErbe-Preise

Am 12. September wurden in Hoyerswerda/Knappenrode im Beisein von Staatsminister Prof. Dr. Wöller die ZukunftErbe-Preise der Stiftung „Erinnerung, Begegnung, Integration“, der Stiftung der Vertriebenen und Spätaussiedler, durch ihren Vorsitzenden, Frank Hirche, vergeben. Anlass war der Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung, der 2014 vom sächsischen Landtag auf Antrag der Fraktionen der CDU und FDP beschlossen wurde. Seither wird dieser Tag in jedem Jahr am 2. Sonntag im September begangen.

In diesem Jahr hatte sich die Jury des ZukunftErbe-Preises darauf geeinigt, zwei Hauptpreise zu vergeben.

Ein Hauptpreis ging an die junge Sängerin Helena Goldt, die als Kind mit ihren Eltern aus Kasachstan nach Deutschland übersiedelte. Hier hat sie die Schule besucht und ein klassisches Gesangsstudium abgeschlossen. Inzwischen arbeitet sie als Gesangssolistin. Sie singt nicht nur Klassik, sondern auch Chansons und Schlager.

Wie ihr Laudator, Dr. Jens Baumann, betonte, ist sie nicht wie viele Künstler zu den Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler auf Distanz gegangen, sondern in der Vergangenheit bereits häufig bei Veranstaltungen der Landsmannschaft der
Deutschen aus Russland und des BdV aufgetreten. Frau Goldt bedankte sich für die Ehrung mit einem Liedvortrag. Auch dies zeigte ihre positive Haltung; denn in einem Zelt mit einer für Gesangsvorträge ungeeigneten Lautsprecheranlage a capella zu
singen, ist eine besondere Leistung.

Mit dem 2. Hauptpreis wurde Dr. Andreas Kossert gewürdigt. Er hat mehrere Bücher über Ostpreußen geschrieben. Sein Laudator, Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, hob hervor, dass insbesondere seine Bücher „Damals in Ostpreußen – Der Untergang einer deutschen Provinz“, „Kalte Heimat“ und „Flucht – eine Menschheitsgeschichte“ nicht nur eine hohe Auflage erzielten, sondern in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit viel beachtet wurden. Insbesondere sein Buch „Kalte Heimat“ hat nach Auffassung vieler Vertriebener die Probleme bei ihrer Aufnahme realistisch dokumentiert. In einem Zeitungsinterview bekannte Dr. Kosert ganz offen, „Meine Großeltern haben keine Heimat mehr gefunden“. Dies trifft vermutlich auf einen großen Teil der Vertriebenen und Spätaussiedler zu, wenn sie sich frei bekennen.

Seitens der Redaktion sei angemerkt, dass Dr. Kossert das Kunststück fertig gebracht hat, durch die Wissenschaft in Deutschland und Polen und durch die Vertriebenen und Spätaussiedler gleichermaßen anerkannt zu werden. In außergewöhnlicher Weise verbindet er Empathie und Objektivität.

Red.

Von links nach rechts: Liane Labuhn, Frank Hirche, Prof. Dr. Roland Wöller, Helene Goldt, Dr. Jens Baumann

Vater und Sohn Sentek mit Eierkiste

Grundwissen für jedermann

Eine kurz gefasste Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Oft sind wir erschreckt und verärgert, über die mangelnde Kenntnis der Geschichte der Deutschen im und aus dem östlichen Europa. Da wird Siebenbürgen mit Ostpreußen verwechselt, weil man bei Ostpreußen automatisch an Burgen denkt. Mag das noch komisch sein, so ist die Annahme, die Spätaussiedler und Vertriebenen seien nur die zurückgebliebenen Reste von HitlersBesatzungstruppen gewesen, ehrverletzend und diskriminierend.

Völlig unbekannt ist die Tatsache, dass die Deutschen nicht als Eroberer kamen, sondern von den einheimischen Herrschern und Adligen gerufen wurden. Eine Ausnahme bildete nur das Baltikum.

Unbekannt ist auch, dass diese Menschen vielfach kulturelle Traditionen bewahrt haben, die ihre Vorfahren vor Jahrhunderten aus ihren Herkunftsregionen in Westdeutschland mitgebracht hatten.

Trotzdem hatten sie sich in vielen Regionen, insbesondere in den früheren deutschen Ostprovinzen, mit der einheimischen Bevölkerung vermischt und keine Parallelgesellschaften gebildet. Ihre zivilisatorischen und kulturellen Leistungen stehen keineswegs hinter denen im heutigen Deutschland zurück. Einer der größten Philosophen weltweit, der größte deutsche Philosoph war Immanuel Kantaus Königsberg, die erste deutschsprachige Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner aus Prag.

Die landläufige Annahme von der Rückständigkeit Ostmitteleuropas und Osteuropas ist falsch. 1735 wurde die erste Bergschule der Welt in dem von deutschen Bergleuten geprägten Städtchen Schemnitzin der heutigen Slowakei gegründet. Das war keine Ausnahme. Die ersten mitteleuropäischen Universitäten wurden nicht in Leiden und Heidelberg gegründet, sondern in Prag und Krakau.

Es gibt daher viele Gründe, sich ein kleines Grundwissen über die Deutschen im Osten anzueignen.

Winfried Schirotzek hat dieses Grundwissen in seinem Buch „Deutsche im östlichen Europa“ auf rund 130 Seiten zusammengetragen.

Das Buch kann gegen eine Spende von 10 Euro auf das Konto

IBAN DE 10 8505 0100 0232 0101 53

beim Verein Erinnerung und Begegnung e.V. portofrei bestellt werden. Es ist ausreichend, beim Verwendungszweck Ihren Namen und Adresse sowie Schirotzekbuch anzugeben.

Red.

„Bilder meiner Kindheit“,
Mit diesem Buch von H.-D. Haim erreicht man die Jugend

„Die Schüler der Klasse 8 a lauschten gespannt den Worten Hans-Dieter Haims und erlebten sehr anschaulich die Lebensumstände der damaligen Zeit. Besonders hat gefallen, dass der Autor einzelne Szenen aus seinem Leben äußerst lebendig beschrieben hat, sodass sich beim Zuhörer ein besonderes Gefühl der Anteilnahme entwickelte.“

Mit diesen Worten berichtet eine Lehrerin der Oberschule Innenstadt Görlitz über eine Lesung von Prof. Dr. Hans-Dieter Haim aus seinem Buch „Bilder meiner Kindheit – Erinnerungen an Schlesien“.

Ähnliche Erfahrungen haben Mitglieder der Redaktion bei Zeitzeugengesprächen in Schulen in Pirna und Freital ebenfalls gemacht. Den Schülern gefällt, dass der Autor nicht belehren will, sondern nur Erlebnisse schildert, ohne Schlüsse zu ziehen oder moralische Urteile abzugeben. Die Beurteilung überlässt er dem Leser bzw. bei den Hörern. Eine längere Rezension von Peter Börner steht für Sie hier zum Herunterladen bereit.

Das Buch kann bei der Redaktion (friedrich.zempel@t-online.de) bestellt werden. Wir bitten um einen Auslagenersatz von 20 € auf das Vereinskonto IBAN DE 10 8505 0100 0232 0101 53.

Red.

Druckfrisch: Unser Liederbuch

Nun ist es geschafft! Die Stiftung „Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen“ hat das „Liederbuch der Deutschen aus dem östlichen Europa“ herausgebracht.

Druckfrisch liegt es jetzt vor. Diese Sammlung vereint die Texte und Noten von 143 Liedern, die von den Vertriebenen und Spätaussiedlern im Freistaat Sachsen gesungen werden und zu unserem kulturellen Erbe gehören. Viele Heimatgebiete sind vertreten, sogar das kleine Siedlungsgebiet der Deutschen in der Dobrutscha. Bedauerlich ist nur, dass anders als in dem vergriffenen Buch „Lieder der unvergessenen Heimat“ aus dem Heyne Verlag die Heimatgebiete der Deutschen aus Polen, der
Slowakei und der Bukowina nicht berücksichtigt wurden.

Das neue Liederbuch soll zukünftig die Treffen und Veranstaltungen der Spätaussiedler und Vertriebenen in Sachsen begleiten. Es wird gegen eine Spende von zehn Euro von Frau Claudia Florian, Landesgeschäftsführerin des Landesverbandes der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen/Schlesische Lausitz, Heinrich-Heine-Straße 6A, 02977 Hoyerswerda, ausgegeben oder kann per Mail (c.florian-lvs@t-online.de) bestellt werden.

Red.

Lieder der Deutschen aus dem östlichen Europa
Liederbuch

Eleonora Hummel - Die Wandelbaren

Roman über ein deutsches Theater in der Sowjetunion

Den Deutschen in/aus Russland widmen Wissenschaftler und Schriftsteller seit einigen Jahren eine außerordentlich große Aufmerksamkeit, wie sie in ihrer Breite keine andere Volksgruppe erfahren hat. Zu denken ist u. a. an Ulla Lachauer, Freya Klier oder Sergej Lebedew. Eine Autorin verdient besondere Aufmerksamkeit, Eleonora Hummel. Vor 25 Jahren begann die damals 25-jährige mit ihrer literarischen Arbeit. Inzwischen ist die Reihe ihrer Werke in unserem Bücherschrank nicht mehr zu übersehen. Mit unserer Wertschätzung sind wir nicht allein.

In diesem Jahr wurde sie mit dem Kulturpreis der Russlanddeutschen ausgezeichnet. Mit ausschlaggebend für die Preisverleihung war ihr neusten Buches „Die Wandelbaren“, das im vorigen Jahr erschien. Es befasst sich mit dem Ensemble des deutschen Schauspieltheaters Temirtau in Kasachstan. Auch die anderen Bücher von Eleonora Hummel empfehlen wir ihrer Lektüre. Ihr (bisheriges) Gesamtwerk schildert das Leben der Deutschen in Russland in verschiedenen Facetten. Allen Lesern, seien sie Betroffene oder nicht Betroffene, verhelfen ihre Bücher zu einem besseren Verständnis der Deutschen aus Russland. Eine ausführliche Rezension können Sie hier herunterladen.

f. z.

Eleonora Hummel fotografiert von Paul Kuchel
Eleonora Hummel fotografiert von Paul Kuchel

Ein Schlüssel für das Erfolgsgeheimnis?

Am Rande Mitteleuropas

„Am Rande Mitteleuropas“ lautet der Titel eines Buches über das Banat von Prof. Dr. Anton Sterbling, Mitglied des Kuratoriums unserer Stiftung. Es ist ein Bekenntnis zu seiner Heimat, dem Banat als multiethnische Region. Hier hat er bis 1975 gelebt und Elektrotechnik studiert. Dann kam er als Aussiedler in die Bundesrepublik, studierte Sozialwissenschaften und wurde Professor. Obwohl Anton Sterbling sein ganzes Berufsleben als Wissenschaftler gearbeitet hat - über 500 Veröffentlichungen tragen seinen Namen - ist das Buch von den eigenen Erfahrungen des Autors geprägt. Es ist daher gerade für ein breites Publikum lesenswert. Offenbar haben die ersten Studienjahre der Elektrotechnik seine Gedankenführung nachhaltig beeinflusst; denn seine Schriften kann man ohne Benutzung eines Fremdwörterlexikons verstehen.

Innerhalb weniger Jahre hat das in Temeswar im Banat gelegene Nikolaus-Lenau-Gymnasium zwei Nobelpreisträger hervorgebracht. Vielleicht finden Sie in dem Buch von Anton Sterbling einen Schlüssel für das Erfolgsgeheimnis der Deutschen aus dem Banat. Eine ausführliche Rezension von Dr. Jürgen Henkel können Sie hier herunterladen.

d. Red.

Timisoara / Temeswar – europäische Kulturhauptstadt 2021 und ihre deutschen Bezüge

Vor wenigen Wochen elektrisierte eine Meldung ganz Mitteleuropa. Der junge Deutsche Dominik Fritz wurde am 27. Oktober zum Bürgermeister von Timisoara / Temeswar gewählt. Temeswar gehört zu den größten Städten Rumäniens und ist Hauptstadt des Banats, einer der interessantesten Regionen Europas. In den letzten Jahren hat Temeswar mehrfach Furore gemacht. 2009 erhielt Herta Müller den Nobelpreis für Literatur und 2014 Stefan Hell den Nobelpreis für Chemie. Beide Nobelpreisträger gehörten zu der deutschen Minderheit der Banater Schwaben und hatten das Nikolaus-Lenau-Gymnasium in Temeswar besucht, bevor sie mit ihren Familien in die Bundesrepublik ausgesiedelt wurden. Auch der Namensgeber ihrer Schule stammte aus dem Banat. Computerfreaks haben nachgewiesen, dass der Dichter Lenau nach Goethe den umfangreichsten Wortschatz aller deutschsprachigen Dichter hatte. Wer sich mit der deutschen Minderheit im Banat etwas befassen will, dem empfehlen wir den Aufsatz

Mythos Banat

des Mitglieds des Kuratoriums der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration, Prof. Dr. Anton Sterbling, den Sie hier herunterladen können. Wenn Sie über einen breiten Bildschirm verfügen, können Sie eine 4-spaltige Version mit Bildern und Diagrammen hier herunterladen.

f. z.

Integration durch Arbeit und Leistung

Das schwierige Leben eines Flüchtlingskindes
aus dem Posener Land in der DDR

Jüngere Menschen, die nicht in der DDR aufgewachsen sind, verstehen sie kaum noch. Im Buchhandel gibt es zwar ein umfangreiches Angebot an Apologien der DDR, aber das Leben der Durchschnittsbürger ohne Karriere in der Partei oder Ausgrenzung als Christ oder Systemgegner ist kaum Gegenstand der zahlreichen Neuerscheinungen. Diese Lücke füllt das Buch „Tochter des Schmieds“ von Lieselotte Maria Schattenberg. Sie beschreibt ohne Pathos mit großer Sachlichkeit, ohne in Verteufelung oder Lobhudelei abzugleiten, das Leben einer jungen Frau vom Lande, die zum Lehramtsstudium in eine Großstadt.

Ausgangspunkt der Erzählungen ist das Schicksal der Familie der Protagonistin in ihrer Heimat im Posener Land und nach der Vertreibung in Brandenburg. Es wird deutlich, mit welchen Problemen und Leiden die Vertriebenen und die einfache Landbevölkerung nach dem Krieg fertig werden musste.

Eine Rezension Lieselotte Marschner-Katzur und Bestellhinweise finden Sie hier.

f. z.

Die deutsche Ostsiedlung

Broschüre von Prof. Dr. Winfried Schirotzek

In Gesprächen mit verbandsfremden und jüngeren Menschen wird oft eine von Vertriebenen und Spätaussiedlern als diskriminierend empfundene Fehlinformation offenbar. Sie glauben, die Familien der Spätaussiedler und Vertriebenen seien erst durch das NS-Regime in die östlichen Siedlungsgebiete gekommen. Dass die Deutschen in einigen Regionen bereits vor 800 Jahren ansässig wurden, ist ihnen unbekannt. Unbekannt ist auch, dass sich die deutschen Siedler in den meisten Siedlungsgebieten mit der ortsansässigen Bevölkerung vermischt haben. Auf diese Weise sind die deutschen Stämme der Ostpreußen, Pommern, Schlesier, Siebenbürger usw. entstanden.

Verschiedene Wissenschaftler haben zu diesem Thema dickleibige Bücher herausgebracht, die für Laien zu umfangreich sind. Die rund 30 Seiten DIN A4 der Broschüre von Prof. Schirotzek lassen sich dagegen schnell lesen. Sie sind leicht und flüssig geschrieben, bieten aber alle notwendigen Informationen über die Ostsiedlung und sind daher als Einführung in die Thematik besonders für jüngere Menschen gut geeignet. Die Broschüre kann beim Verein Erinnerung und Begegnung e. V. unter der folgenden Mailanschrift bestellt werden: friedrich.zempel@t-online.de. Nach Überweisung einer Spende von 5 € auf das Vereinskonto: IBAN DE 10 8505 0100 0232 0101 53 wird Ihnen die Schrift zugesandt.

d. Red.

Günter Klemm - Sonnige und andere Tage

Rezension von Peter Redlich, Sächsische Zeitung

Nein, traurig macht das Buch nicht. Auch wenn der Autor, Günter Klemm, unter den Titel

„Die Suche nach der heilen Welt“

den Untertitel setzt „Aus dem Sudetenland vertrieben in Deutschland nicht willkommen“. Der Radebeuler, heute 81 Jahre alt, schildert in vielen Episoden, wie er die Zeit seit 1939 erst in einem Vorort von Teplitz-Schönau, dem heutigen Teplice, und später, nach der Vertreibung, als Sudetendeutscher in Ostdeutschland erlebte.

In bildreicher Sprache schildert Günter Klemm vor allem, was ihm als Kind und Jugendlicher widerfuhr. Da gibt es für den technikbegeisterten Jungen das Erlebnis mit der dampfbetriebenen Bahn, aber auch die Situation, wie er in Berlin in eine Zelle eingesperrt wurde, wegen des Verdachts des Schmuggels. Dabei hatte er nur Weizen im Koffer, der als Futter für Großmutters Hühner gedacht war.
„Verschwindet ihr verhungertes Umsiedlerpack“ musste er sich bei der Bauernhochzeit anhören, weil er die Hoffnung auf ein Stück Zuckerkuchen hatte.

Klemm jammert nicht. Er wechselt zwischen sonnigen Tagen und Tagen mit Regen, wie er selbst über gute und nicht so gute Erlebnisse schreibt. Er hat sein Leben gemeistert. Hat Maschinenschlosser gelernt und als Ingenieur in der Metallbranche gearbeitet. Die letzten Jahre im Berufsleben war er Geschäftsführer einer Textilfirma. Glücklich verheiratet, 3 Kinder, 6 Enkel und 7 Urenkel sind auf dem Paperback-Buchumschlag vermerkt.

Der erst in Dresden – seit 1965 – lebende Autor ist 2004 nach Radebeul gezogen. Er sieht sich als Zeitzeuge und hat die vielen Erinnerungen und Lebensgeschichte seinen Enkeln gewidmet. Wenn es gewollt ist, so sagt Günter Klemm, würde er auch gern Vorträge und Lesungen anbieten – etwa in Schulen. Geschichtenerzählen ist seine Leidenschaft, die ja nützlich sein kann, etwa um Geschichtsunterricht anschaulich zu machen

Das 160-seitige Buch ist gerade im Radebeuler Notschriften-Verlag erschienen und beim Verlag (info@notschriften.de ) oder im Buchhandel für 11,90 € zu erwerben (ISBN: 978 – 3 – 948935 – 04 – 7).

Siebenbürgen – Trauer und Lichtblick

hier hängt das Herz von Prinz Charles und Peter Maffay

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„Siebenbürgen süße Heimat“ – ein Buch von Thomas Heller/Dresden

Thomas Heller aus Dresden, Jahrgang 1964, beschäftigt sich seit Jahren mit Siebenbürgen, wie Christian Ruf in seiner Rezension betont, die Sie hier herunterladen können. Am Schluss seiner Buchbesprechung führt der Rezensent aus, dass einige junge Deutsche ihre Zelte abgebrochen haben, um im Baltikum oder Schlesien zu leben. Das trifft auch auf Rumänien zu. Hermann und Katharina Kurmes, zwei Gymnasiallehrer aus Niedersachsen, haben in Magura unweit des Dracula-Schlosses die Pension Villa Hermani eingerichtet. Von hier aus kann man nicht nur Dracula einen Besuch abstatten, sondern unter kundiger Führung ein Rendezvous mit Braunbären haben. Nähere Informationen findet jeder, der bei einer Suchmaschine Villa Hermani eingibt. Aber Achtung Hermani schreibt man mit einem „r“.

Apropos Peter Maffay und Prinz Charles. Dass der Rockmusiker Maffay immer noch einen Koffer in seiner Heimat Siebenbürgen hat, wissen wohl die meisten unserer Leser. Weniger bekannt ist, dass Prinz Charles in Siebenbürgen eine kleine „Nebenresidenz“ unterhält. Nirgendwo sonst ist die Chance so groß, ihn bei einer Wanderung persönlich zu treffen; denn die ortsansässigen versichern, dass er sich hier sehr volksnah verhält.

Thomas Heller ist nicht der erste Dresdner Fotograf und Autor, der sich durch Siebenbürgen faszinieren ließ. Der heute in München lebende Martin Eichler (näheres finden Sie im Internet) ist ebenfalls mit einer Reihe von Publikationen an die Öffentlichkeit getreten.

f. z.

Erinnerung, Begegnung, Integration

Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen

Unsere Arbeit geht trotz Corona weiter

Spenden Sie für das dauerhaft gesicherte Grundvermögen (nicht für den Verbrauch bestimmt)

Stiftungskonto: IBAN: DE 12 8705 2000 0190 0222 05

Aufruf an die Deutschen aus Russland und den Nachfolgestaaten der UdSSR

Spenden Sie Dokumente, Fotos und Ausstellungsstücke für unsere Erinnerungsstätte in Knappenrode/Hoyerswerda.

In Knappenrode werden wir eine Erinnerungs-, Begegnungs- und außerschulische Bildungsstätte errichten. Für diese Einrichtung suchen wir dringend Erinnerungsstücke der Deutschen aus Russland.

Wir kennen Ihre Geschichte. Wir wissen, dass Sie so gut wie keine Gegenstände aus den früheren Heimatgebieten an der Wolga den vielen anderen Siedlungsgebieten in der früheren UdSSR nach Sachsen mitbringen konnten. Für uns sind aber auch wichtig:

Briefe und sonstige Dokumente, Fotos, Bilder, Bücher und Kleidungsstücke, auch aus der Zeit nach der Entlassung aus der Trudarmee, beispielsweise der Schriftverkehr über ihre Aussiedlung und natürlich auch Gegenstände wie Geschirr und Haushaltsartikel.

Selbst ein paar Stricknadeln sind für uns wichtig, wenn sie mit einer Geschichte verbunden sind. Wenn Sie sich nicht zutrauen, die Geschichten selbst aufzuschreiben, helfen wir Ihnen gerne.

Vor einigen Monaten haben wir von einer Deutschen aus Georgien ein Gesangbuch bekommen. Die Eigentümerin hatte zunächst Bedenken, es uns zu übereignen, weil es schon stark zerfleddert war. Aber gerade dieser Zustand war für uns wichtig; denn er ermöglichte uns, die Geschichte der Familie seiner Eigentümerin zu erzählen. Mit einer druckfrischen Ausgabe hätten wir das nicht tun können. Die Geschichte musste die Eigentümerin nicht selbst aufschreiben. Wir habe sie interviewt.

Sie können sich gerne direkt an die Stiftung der Vertriebenen, Heinrich-Heine-Straße 6A, 02977 Hoyerswerda oder an die Vorsitzenden Ihrer landsmannschaftlichen Gliederung wenden.

Friedrich Zempel

PS. Natürlich sind wir auch an den gleichen Erinnerungsstücken aus den Herkunftsgebieten der anderen Vertriebenen und Spätaussiedlern interessiert.

Tanzkreis Rübezahl aus Deutsch-Paulsdorf bei Görlitz

Im Bild: Das Kinder-und Jugendensemble Sonnenschein des DRZ Leipzig im Plenarsaal des Sächsischen Landtages

Falls es Vorschläge, Hinweise oder Beiträge gibt, bitte wenden Sie sich an das Team über die Kontaktseite. Dort finden sie den Link zum Postfach des Vereins.