Erinnerung und Begegnung e.V.
im
Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen / Schlesische Lausitz

Wir begrüßen Sie auf unserer Internetseite www.vertriebene-in-sachsen.de

Editorial Weihnachten 2022

Die kommenden Advents- und Weihnachtstage werden so unruhig wie seit langem nicht mehr.

Es wird den meisten Lesern dieser Seite schwerfallen, das Weihnachtsfest zu feiern, ohne an die Menschen zu denken, die in der Ukraine sterben, verstümmelt werden oder mit leeren Mägen in kalten Wohnungen ohne Licht ausharren müssen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der Krieg, den die Türkei, die Iran, Syrien und der Irak seit Jahrzehnten gegen die Kurden führen, nicht weniger grausam ist. Der Krieg in der Ukraine hat uns veranlasst, an den vor wenigen Wochen verstorbenen früheren Präsidenten der UdSSR, Michail Gorbatschow zu erinnern. Daneben finden Sie in dieser neuen Ausgabe viele weitere interessante Artikel.

Wenn Sie in der letzten Zeile das Aufmachers auf das Wort hier klicken, öffnet sich der gesamte Artikel.

Angesichts der Herausforderungen in vielen Lebensbereichen befassen sich unsere historischen Artikel fast immer mit der Erinnerung an positive Ereignisse aus der Geschichte der Deutschen im Osten. Trotzdem dürfen wir die Erinnerung an die Verbrechen der totalitären Systeme in Deutschland nicht ausklammern. Vor achtzig Jahren, am 9. August 1942, wurde die 1991 in Breslau geborene jüdische Humanistin, Wissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Edith Stein in Auschwitz ermordet.

Friedrich Zempel

Folgende neue Artikel haben wir auf unsere Internetseite übernommen:

In Memoriam Michael Gorbatschow
Die Gesamte neue Verbandszeitung des Verbandes der Vertriebenen und
Spätaussiedler im Freistaat Sachsen/Schlesische Lausitz mit 16 Seiten Berichten und
Artikeln über die Arbeit der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen
Erinnerung an den schlesischen Nobelpreisträger Hans-Georg Dehmelt aus Görlitz
Auszeichnung für den verdienten ungarndeutschen Prof. Dr. Heinrich Oppermann
Von der Schülerzeitung zum Nobelpreis – die Aktionsgruppe Banat
Wer die Stones hört braucht keine Polka
An die Kindergeneration der Vertriebenen und Spätaussiedler
Der schlesische Maler Arno Henschel aus Görlitz
Die älteste Grenze in Europa – Der Friede vom Melnosee

In Memoriam Michael Gorbatschow

Er war mein Gast

Durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine wird in tragischer Weise deutlich, dass Michael Gorbatschow unter den wichtigsten Politikern dieser Welt eine große Ausnahme war. Ich hatte Gelegenheit, ihn einmal persönlich kennen zu lernen. Meine Erinnerung an Michael Gorbatschow und meine Begegnung mit ihm können Sie hier herunterladen.

Friedrich Zempel

Prof. Dr. Lew Kopelew, russischer Dissident; Reinhold Frie, Eigentümer des Hotels Klosterpforte; Michael Gorbatschow
Prof. Dr. Lew Kopelew, russischer Dissident; Reinhold Frie, Eigentümer des Hotels Klosterpforte; Michael Gorbatschow

Neue Verbandszeitung der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen/Schlesische Lausitz erschienen

Eine neue Ausgabe unserer Verbandszeitung ist wieder erschienen. Sie enthält Berichte und Artikel über Aktivitäten in Sachsen. Besonders aktiv waren unsere Mitglieder in den letzten Monaten in Schlesien. Ferner finden Sie einen Artikel über die Erinnerung an die Deportation der Deutschen in Russland in Folge des deutschen Angriffs auf die UdSSR. Ein kleiner Beitrag ermutigt wieder „Zum Schmunzeln“. Die ungekürzte Ausgabe können Sie hier herunterladen.

Erinnerung an den schlesischen Nobelpreisträger Hans-Georg Dehmelt aus Görlitz der vor 100 Jahren geboren wurde

Keine andere deutsche Region hatte bis zum Kriegsende mehr Nobelpreisträger hervorgebracht als Schlesien. Der 12. schlesische Nobelpreisträger, Hans-Georg Dehmelt, wurde vor 100 Jahren in Görlitz geboren. Sein Studium der Physik hatte er noch an der Breslauer Friedrich-Wilhelms-Universität beginnen können. Nach dem Krieg musste er es in Göttingen fortsetzen. Zu seinen Lehrern gehörten mehrere der damals bedeutendsten Physiker weltweit - unter ihnen mit Werner Heisenberg, Max von Laue und Max Planck 3 Nobelpreisträger. Die Leistungen seiner Lehrer waren für ihn ein Ansporn. 1989 wurde er selbst mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Der Görlitzer Wolfgang Liebehenschel hat in einem Beitrag seinen Lebensweg für unsere Internetseite nachgezeichnet. Sie finden seinen Artikel hier.

Red.

Auszeichnung für den verdienten ungarndeutschen Prof. Dr. Heinrich Oppermann

Prof. Dr. Heinrich Oppermann aus Dresden, Mitglied der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn, ist vom Präsidium des BdV unter seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Fabritius die Goldene Ehrennadel des BdV zuerkannt worden. Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Anton Sterbling am 8. Oktober 2022 wurde die Auszeichnung vom Vorsitzenden des Vereins Erinnerung und Begegnung e. V., Friedrich Zempel, übergeben.

Heinrich Oppermann wurde 1934 im südungarischen Dorf Kaposszekcsö (Sektschi) geboren und 1948 mit seiner Familie nach Sachsen vertrieben. Nachdem er in Dresden Chemie studiert hatte, startete er eine beeindruckende wissenschaftliche Karriere. Trotz politisch bedingter Einschränkungen gehörte er zu den Großen seines Fachgebietes, der Anorganischen Chemie. Ein Höhepunkt seines Wirkens war die Vorbereitung von Experimenten für den ersten Deutschen im Weltall, den Kosmonauten Sigmund Jähn.

Seit seiner Emeritierung befasst sich Heinrich Oppermann intensiv mit der Geschichte und den Traditionen der Ungarndeutschen. Er hat neben hunderten Zeitungsbeiträgen etliche Bücher über seine Heimat veröffentlicht, so u. a. „Die Enkel der Donauschwaben“, „Erinnerungsgarten“, „János und sein Hund: zwei Helden“ und „Jergescher Geschichten: Vertreibung aus dem Paradies“.

Gemeinsam mit dem früheren Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig hat sich Heinrich Oppermann dafür eingesetzt, einen Erinnerungsort für die vertriebenen Ungarndeutschen zu schaffen – mit Erfolg. Im Jahr 2017 konnte vor der „Grauen Kaserne“ in Pirna eine Gedenktafel für die Vertriebenen aus Ungarn eingeweiht werden.

Peter Bien

Einen Artikel aus dem „Deutschen Ostdienst – DOD“ über Prof. Dr. Heinrich Oppermann können Sie hier herunterladen.

Von der Schülerzeitung zum Nobelpreis

Die Aktionsgruppe Banat

Die „Aktionsgruppe Banat“, hervorgegangen aus einem Schülerzirkel am Lyzeum in Sannicolau/Groß-Sanktnikolaus (Rumänien), ist in der Literaturgeschichte zweifellos einmalig.

Neun Gymnasiasten bzw. Studenten der ersten Semester bildeten 1972 eine Autorengruppe, die jenseits staatlicher Zwänge unabhängig literarisch tätig sein wollte. Zu ihnen gehörten in alphabetischer Reihenfolge Albert Bohn, Rolf Bossert, Werner Kremm, Johann Lippet, Gerhard Ortinau, Anton Sterbling, William Totok, Richard Wagner und Ernst Wichner. Die Gruppe stand in Kontakt mit der gleichaltrigen Herta Müller, die 2009 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Kein anderer Schülerzirkel hat jemals so viele bedeutende Literaten hervorgebracht wie die Aktionsgruppe Banat. In diesem Jahr konnte der Gründung vor 50 Jahren gedacht werden. Einen Beitrag über das Treffen der früheren Mitglieder im Heiligenhof in Bad Kissingen können Sie hier herunterladen.

Red.

Wer die Stones hört, braucht keine Polka

Die FAZ erinnert an die Aktionsgruppe Banat

Das Jubiläum der Aktionsgruppe Banat hat auch in der FAZ ihren Niederschlag gefunden. Unter der Überschrift „Wer die Stones hört, braucht keine Polka“ erinnerte Markus Bauer in der FAZ an die Schülergruppe. Hier können Sie den Artikel lesen.

Red.

An die Kindergeneration der Vertriebenen und Aussiedler – Ein Appell

Vor wenigen Wochen hat Prof. Dr. Anton Sterbling, Mitglied im Kuratorium der Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen, in Dresden einen Vortrag über die Kindergeneration der Vertriebenen und Aussiedler gehalten. Im Anschluss an den Vortrag hat er unter Einbeziehung der intensiven Diskussion bei der Vortragsveranstaltung seine Gedanken zu Papier gebracht. Sie beziehen sich in erster Linie auf das Banat, lassen sich aber weitgehend auf alle Heimat- bzw.
Herkunftsgebiete der Vertriebenen und Aussiedler übertragen.

Den Aufsatz von Prof. Dr. Sterbling können Sie hier herunterladen

Red.

Der schlesische Maler Arno Henschel aus Görlitz unangepasst an künstlerischen und politischen Zeitgeist

Die Schaffenszeit von Arno Henschel lag zwischen den beiden Weltkriegen. Es war eine Zeit, in der man sich als Künstler in doppelter Hinsicht bekennen musste – künstlerisch und politisch. Vor einiger Zeit hatten wir auf dieser Seite das Buch
„Jeder schreibt für sich allein – Schriftsteller im Nationalsozialismus“ von Anatol Regnier besprochen, in dem sich der Autor aufgrund umfangreicher Recherchen mit der Anpassung der Literaten an den Nationalsozialismus befasst. In einem – leider
bisher noch nicht geschriebenen – Buch über die Maler im NS-Staat würde Arno Henschel als positives Beispiel Erwähnung finden. Unser Autor Wolfgang Liebehenschel hat sich mit diesem ungewöhnlichen Künstler befasst. Sein „historisches Kurzporträt“ können Sie hier lesen.

Die Älteste Grenze in Europa
Vor 600 Jahren: Der Friedensvertrag vom Melnosee

1422, vor 600 Jahren, wurde der Friede vom Melnosee über die Grenze zwischen Ostpreußen, Litauen und Polen festgelegt. Diese Grenze blieb über 500 Jahre lang, bis 1923, unverändert. Ein Teilstück der Grenze zwischen dem jetzigen russischen Oblast Kaliningrad und Litauen besteht noch heute. Es ist die wahrscheinlich älteste Grenze in Europa. Einen kurzen Artikel über den Frieden vom Melnosee finden Sie hier.

Red.

Weihnachtszeit – Krippenzeit

Krippenausstellung der Stiftung Evangelisches Schlesien

Informationszentrum Transferraum Heimat
Hoyerswerda/Knappenrode, Werminghoffstraße 11,

(Hinweis zur Anfahrt: Kurz hinter der Einfahrt zu dem Museum Energiefabrik Knappenrode nach links – Gebäude mit dem eingebauten Eisenbahnwaggon)

Eröffnung am 25. November, 18:00 Uhr,
mit Glühwein und weihnachtlichem Gebäck

Die Ausstellung kann jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr an folgenden Tagen besichtigt werden:

29.11. – 1. 12. – 4. 12. – 6. 12. – 8. 12. – 11. 12. – 13. 12. – 15. 12. – 18. 12. – 27. 12. - 28. 12 –

Der Eintritt ist kostenlos. Spenden sind willkommen.

Die Bilder zeigen 2 Krippen der Familie Förster aus Mühlheim/Main

Krippe 1
Krippe 2

Die Förderung der Kultur der Vertriebenen und Spätaussiedler ist eine staatliche Aufgabe.

Vor 65 Jahren

Am 22 Juli 1957 trat die Neuregelung des § 96 BVFG in Kraft.

In politischen Gesprächen im Bekanntenkreis oder mit Politikern entsteht häufig der Eindruck, die Förderung der Arbeit der Verbände der Vertriebenen und Spätaussiedler sei ein Gnadenbeweis, der nach Belieben gewährt oder verweigert werden kann. Diese Annahme ist falsch. Bereits das Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BVFG – Bundesvertriebenengesetz) von 1953 enthielt in § 96 eine Regelung über die Aufgaben des Bundes und der Länder bei der Kulturförderung. Am 22 Juli 1957 wurde diese Vorschrift geringfügig geändert. Seither, seit 65 Jahren, hat sie unverändert den folgenden Wortlaut:

§ 96 Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen und Flüchtlinge und Förderung der wissenschaftlichen Forschung

Bund und Länder haben entsprechend ihrer durch das Grundgesetz gegebenen Zuständigkeit

das Kulturgut der Vertreibungsgebiete in dem Bewusstsein

der Vertriebenen und Flüchtlinge,
des gesamten deutschen Volkes
und des Auslandes

zu erhalten,

Archive, Museen und Bibliotheken zu sichern, zu ergänzen und auszuwerten

sowie Einrichtungen des Kulturschaffens und der Ausbildung sicherzustellen und zu
fördern.

Sie haben Wissenschaft und Forschung bei der Erfüllung der Aufgaben, die sich aus der Vertreibung und der Eingliederung der Vertriebenen und Flüchtlinge ergeben,

sowie die Weiterentwicklung der Kulturleistungen der Vertriebenen und Flüchtlinge zu fördern.

Die Bundesregierung berichtet jährlich dem Bundestag über das von ihr Veranlasste. Man muss kein Jurist sein, um bei der Lektüre des Textes zu erkennen, dass durch dieses Gesetz für den Bund und die Länder die Verpflichtung statuiert wird, die Kultur der Vertriebenen und Flüchtlinge zu fördern - in eigenen und fremden Einrichtungen sowie durch die Vertriebenen und Flüchtlinge selbst. Bedauerlich ist, dass die Berichtspflicht über das Veranlasste nur der Bundesregierung und nicht den Länderregierungen auferlegt wurde. Dieser Verpflichtung kommt die Bundesregierung regelmäßig nach. Den aktuellen Bericht über die Jahre 2019 und 2020 können Sie hier herunterladen.

Leserbrief betreffend die Kürzung des muttersprachlichen Deutschunterrichts in Polen

Sehr geehrte Redaktion!

Die Mitteilung und der hervorragende Kommentar vom Vorsitzenden der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Herrn Bernard Gaida, zu dem Thema der Minderung oder Auslöschung des Deutschunterrichts und der schon stillschweigend erfolgten Reduzierung der Deutschstunden pro Woche für Schüler der älteren Jahrgangsstufen der deutschen Minderheit macht einen europäisch und nicht nur nationalistisch denkenden Menschen schon sehr ärgerlich.

Wenn ein polnischer Abgeordneter wie Herr Janusz Kowalski und der Ministerin für Bildung und Wissenschaft, Herr Przemyslaw Czarnek, die deutsche Minderheit durch die drastische Kürzung der Finanzmittel umerziehen oder vielleicht für irgendwelche politischen Differenzen strafen und zu rein polnisch sprechenden Bürgern machen wollen, ist das antieuropäisch und kontraproduktiv für ein verständnisvolles Miteinander. Wie sollen sich dann NATO-verbündete Soldaten in breitem Konsens verständigen und brüderlich bewegen können, wenn das nur über wenige Dolmetscher geht? Wie ist das Würdigen der historischen Kultur und das Begreifen auch von Größe oder Fehler des Nachbarvolkes denkbar, wenn die im eigenen Nationalstaat für vorhandene Minderheit schikaniert wird. –

Ich weiß noch, wie alle meine väterlichen väterlich-seitigen Geschwister und Voreltern in der früheren Preußen Provinz Posen mit ihren polnischen Klassenkameraden/innen auf dem Lande aufwuchsen und sich bestens bis in die 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts brieflich verständigen konnten, freundschaftlich und an der Politik vorbei. Es hat nie geschadet – die Freundschaft der Schulkameraden überdauerten den Hitler und den Stalin. Man blieb Polin/Pole und Deutsche/Deutscher. Der umständliche Umweg über eine Drittsprache mit allen möglichen Missverständnissen war nie erforderlich. Insofern ist das Reduzieren der deutschsprachigen Stunden engstirnig und beinahe schon rassistisch. Das sollte – auch angesichts der
augenblicklichen russisch-ukrainischen Krieges – zwecks Förderung der deutsch-polnischen-europäischen Verstehens, auch im Sinne eines progressiven Minderheitenschutzes unbedingt auch von dem oben genannten Abgeordneten Kowalski und dem Minister Czarnek beachtet werden.

Deutschland hat um 1916 geholfen, die polnische Nation aufzubauen! Das möge man nicht übersehen.

Wolfgang Liebehenschel

Naturforscher und Poet zugleich

Erinnerung an Emil Barber der vor 105 Jahren in Görlitz verstarb

Emil Barber, ein schlesischer Lehrer aus Görlitz, ist immer seiner Heimat treu geblieben. Auch ohne höhere akademische Weihen hat er überragende Verdienste um die Erhaltung und Dokumentation des niederschlesischen Dialekts und die Erforschung der Pflanzenkunde in Niederschlesien erworben. Vor 105 Jahren ist er verstorben. Wolfgang Liebehenschel, ein Görlitzer, der sich seit Jahrzehnten von Berlin aus um die Pflege des geistigen Erbes Niederschlesien verdient gemacht hat, erinnert in einem kleinen Beitrag, den Sie hier herunterladen können, an diesen bedeutenden Görlitzer.

Vor 80 Jahren

Der schlesische Widerständler Kurt Steffelbauer wird hingerichtet

Am 21 Mai 1942 wurde der schlesische Widerstandskämpfer Kurt Steffelbauer hingerichtet. Seine Geburtsstadt Görlitz hat ihn bisher leider nicht angemessen gewürdigt. Eine Erinnerung an den entschlossenen Kämpfer gegen das NS-Regime können Sie hier herunterladen.

Was ein junger Deutscher aus Oberschlesien mit der deutschen Sprache verbindet

Ich finde, dass die deutsche Sprache die Mentalität der Deutschen bestens widerspiegelt. Man hört aus den Wörtern die Arbeitsmoral, die Präzision, Gewissenhaftigkeit und Ordentlichkeit heraus. Sie ist etwas ganz Besonderes. Es gibt Wörter, die unübersetzbar sind und in viele andere Sprachen übernommen wurden.

Schadenfreude zum Beispiel. Es ist nicht überraschend, dass die Deutschen dieses unrühmliche Phänomen der Menschen so prägnant festhielten. Menschen auf der ganzen Welt kennen dieses Gefühl, aber die Deutschen waren ehrlich und kreativ
genug, daraus ein Wort zu machen. Sie bringen alles auf den Punkt. Nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im sprachlichen Ausdruck. Das gefällt mir.

Dennis

„Aus Liebe zu Deutschland – Ein Warnruf“

„Aus Liebe zu Deutschland – Ein Warnruf“ ist der Titel eines Buches, das vor einigen Wochen den Weg in die Buchhandlungen gefunden hat. Wenn man den Titel liest, ist man nicht verwundert, wenn man erfährt, dass der Autor unter Polizeischutz leben muss.

Das Buch befasst sich an keiner Stelle mit Angelegenheiten der Vertriebenen und Spätaussiedler.

Dennoch soll es für Sie besprochen und empfohlen werden. Es ist eine so schonungslose Analyse der politischen Verhältnisse in Deutschland, dass Sie es unbedingt lesen sollten.

Eine etwas eingehendere Rezension können Sie hier herunterladen.

Red.

  • 10 Jahre „Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler Sachsen/Schlesische Lausitz“ (LVS)
  • 30 Jahre Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen und der Schlesischen Lausitz
  • Wichtige Jahrestage im Jahr 2021

Nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung wurden vor 30 Jahren die Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen gegründet. Vor 10 Jahren entstand der Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler (LVS).

2021 jährten sich außerdem viele andere für die Vertriebenen und Spätaussiedler wichtige Ereignisse. Beispielsweise die Deportation der Deutschen in Russland im Jahr 1941 und die Deportation der deutschen Minderheit im Banat im Jahr 1951. Diese
Anlässe waren Gegenstand der Festrede von Friedrich Zempel beim Treffen der Chöre der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen mit Gästen aus Polen, das am Tag der Deutschen Einheit durchgeführt wurde. Die vollständige Rede können Sie hier herunterladen.

Red.

Deportationen – Literarische Blickwinkel

Hrsg. Albert Bohn und Anton Sterbling
Pop Verlag 2021 - ISBN 978 – 3 – 86356 – 333-2 - Preis: 21 €

Problematische Ereignisse, die uns nicht betreffen verdrängen wir gerne. Wenn von dem Banat gesprochen wird, denkt man zunächst an den Dichter Nikolaus Lenau. Vielleicht erinnern wir uns noch daran, dass die Donauschwaben einst mit den „Ulmer Schachteln“ in ihre neue Heimat aufgebrochen sind. Wer Spätaussiedler aus dem Banat getroffen hat, freute sich, dass sie ein gepflegtes Deutsch sprechen, das in Deutschland bereits ausgestorben ist. Vor allen Dingen die zuletzt genannte Tatsache verleitet zu der irrigen Annahme, den Deutschen in Rumänien sei es immer gut gegangen. Ihre Leiderfahrungen sind bekannt wenig. Die Donauschwaben im Banat wurden zweimal deportiert 1945 und 1951.

Die Herausgeber des Sammelbandes „Deportationen – literarische Blickwinkel“ füllen diese Wissenslücke. Sie haben Gedichte, Erzählungen und Aufsätze von 11 Dichtern bzw. Schriftstellern in einem etwa 300 Seiten starken Buch zusammengefasst. Die Gedichte wecken Empathie und Nachdenklichkeit, so dass die Erzählungen und Aufsätze, die zweifellos auf realen Begebenheiten fußen, bei dem Leser einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Anders als in Zeitzeugenberichten wird das gesamte Geschehen in den Blick genommen. Auch das Leid der Anderen und menschliches Verhalten der mit der Durchführung der Deportation Beauftragten wird erwähnt. In der Geschichte „Der serbische Kaufmann“ wird deutlich, wie ein Mensch - zweifellos kein Heiliger - der sich nur so verhält, wie wir es von jedem Nachbarn erwarten, in einem Strudel aus Egoismus, Nationalismus und Kommunismus mitgerissen und zerstört wird. Besonders interessant ist dieses Buch für alle, die nicht selbst erlebt haben, wie leidvoll das Zusammenleben verschiedener Ethnien werden kann.

Ze.

1951 - Die Kinder erinnern sich

Die Verschleppung der Deutschen aus dem Banat in die Sowjetunion aus der Sicht der Kinder
Erzählberichte

Zu den vielen vergessenen Opfern des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit gehören mehrere 100.000 deutsche Zivilisten, die aus anderen Staaten in die Sowjetunion deportiert wurden. Unter ihnen waren rund 70.000 Deutsche aus Rumänien, davon ca. 33.000 Banater Schwaben. Einige von ihnen wurden kurz nach der Rückkehr in ihre Heimat im Sommer 1951 erneut verschleppt, diesmal in die Baragansteppe.

Das Schicksal der deportierten Banater Schwaben gab Herta Müller Anlass zu ihrem Roman „Atemschaukel“, für den sie den Nobelpreis erhielt.

Jetzt haben Kinder der deportierten Banater ihre Erinnerungen aufgeschrieben, die in einem Erzählband zusammengefasst wurden, den Albert Bohn, Werner Kremm, Peter-Dietmar Leber, Anton Sterbling und Walter Tonta herausgegeben haben.

In dem Buch werden nicht nur die Berichte der Deportierten aus dem Mund der Kinder nacherzählt, sondern die Kinder erzählen auch die Auswirkungen auf ihr Leben.

Verstörend wirkt auf den unbefangenen Leser, dass die brutale menschenverachtende Methode der „Aushebung“ der Deportierten nach dem gleichen Muster erfolgte, mit dem die SS Polen für die Zwangsarbeit in Deutschland „einfing“.

Das Buch kann zum Preis von 18 € bei der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V., Karwendelstraße 32, 81369 München, Tel.: 089 2355730, bezogen werden.

Red.

Josef Sallanz: Dobrutscha. Deutsche Siedler zwischen Donau und Schwarzem Meer

Hrsg.: Deutsches Kulturforum östliches Europa
ISBN: 978 – 3 – 936168 – 73 – 0

Der Balkan war immer ein Kaleidoskop der Ethnien. Hierzu gehörten auch viele Gebiete mit einer deutschen Minderheit. Allein auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens gab es 6 Regionen mit einer größeren deutschen Minderheit sowie mehrere kleine Siedlungsinseln.

Zu den Regionen mit einer größeren deutschen Minderheit gehörte die Dobrutscha, ein fruchtbares Steppengebiet am schwarzen Meer südlich des Donaudeltas. Im Vergleich mit Siebenbürgen, wo die ersten Deutschen bereits vor 850 Jahren angesiedelt wurden, kamen deutsche Siedler erst relativ spät, vor 180 Jahren, in die Dobrutscha. Hier lebten sie mit vielen anderen Ethnien zusammen. Das Gebiet gehörte damals noch zum osmanischen Reich. Unter den Osmanen genossen sie viele Freiheiten. Als die Dobrutscha 1878 zu Rumänien kam, wurden sie Bürger zweiter Klasse. Sogar der Grunderwerb blieb Rumänen vorbehalten. Die folgenden Jahrzehnte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren für die Deutschen wie für alle Minderheiten auf dem Balkan mit ständigen Zurücksetzungen oder sogar Verfolgungen verbunden. Nachdem die Deutschen aus der Dobrutscha zu Beginn des Zweiten Weltkrieges „Heim ins Reich“ geholt wurden, mussten sie erfahren, dass auch Deutsche für das NS-Regime nur Menschenmaterial waren. Als die Bewohner des Dorfes Malkotsch darauf bestanden, gemeinschaftlich angesiedelt zu werden, wurden sie kurzerhand in ein KZ eingeliefert.

Die Geschichte dieser Minderheit beschreibt Josef Sallanz kenntnisreich und empathisch.

Eine ausführliche Rezension von Prof. Dr. Anton Sterbling können sich hier herunterladen.

Red.

Grundwissen für jedermann

Eine kurz gefasste Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Oft sind wir erschreckt und verärgert, über die mangelnde Kenntnis der Geschichte der Deutschen im und aus dem östlichen Europa. Da wird Siebenbürgen mit Ostpreußen verwechselt, weil man bei Ostpreußen automatisch an Burgen denkt. Mag das noch komisch sein, so ist die Annahme, die Spätaussiedler und Vertriebenen seien nur die zurückgebliebenen Reste von HitlersBesatzungstruppen gewesen, ehrverletzend und diskriminierend.

Völlig unbekannt ist die Tatsache, dass die Deutschen nicht als Eroberer kamen, sondern von den einheimischen Herrschern und Adligen gerufen wurden. Eine Ausnahme bildete nur das Baltikum.

Unbekannt ist auch, dass diese Menschen vielfach kulturelle Traditionen bewahrt haben, die ihre Vorfahren vor Jahrhunderten aus ihren Herkunftsregionen in Westdeutschland mitgebracht hatten.

Trotzdem hatten sie sich in vielen Regionen, insbesondere in den früheren deutschen Ostprovinzen, mit der einheimischen Bevölkerung vermischt und keine Parallelgesellschaften gebildet. Ihre zivilisatorischen und kulturellen Leistungen stehen keineswegs hinter denen im heutigen Deutschland zurück. Einer der größten Philosophen weltweit, der größte deutsche Philosoph war Immanuel Kantaus Königsberg, die erste deutschsprachige Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner aus Prag.

Die landläufige Annahme von der Rückständigkeit Ostmitteleuropas und Osteuropas ist falsch. 1735 wurde die erste Bergschule der Welt in dem von deutschen Bergleuten geprägten Städtchen Schemnitzin der heutigen Slowakei gegründet. Das war keine Ausnahme. Die ersten mitteleuropäischen Universitäten wurden nicht in Leiden und Heidelberg gegründet, sondern in Prag und Krakau.

Es gibt daher viele Gründe, sich ein kleines Grundwissen über die Deutschen im Osten anzueignen.

Winfried Schirotzek hat dieses Grundwissen in seinem Buch „Deutsche im östlichen Europa“ auf rund 130 Seiten zusammengetragen.

Das Buch kann gegen eine Spende von 10 Euro auf das Konto

IBAN DE 10 8505 0100 0232 0101 53

beim Verein Erinnerung und Begegnung e.V. portofrei bestellt werden. Es ist ausreichend, beim Verwendungszweck Ihren Namen und Adresse sowie Schirotzekbuch anzugeben.

Red.

„Bilder meiner Kindheit“,
Mit diesem Buch von H.-D. Haim erreicht man die Jugend

„Die Schüler der Klasse 8 a lauschten gespannt den Worten Hans-Dieter Haims und erlebten sehr anschaulich die Lebensumstände der damaligen Zeit. Besonders hat gefallen, dass der Autor einzelne Szenen aus seinem Leben äußerst lebendig beschrieben hat, sodass sich beim Zuhörer ein besonderes Gefühl der Anteilnahme entwickelte.“

Mit diesen Worten berichtet eine Lehrerin der Oberschule Innenstadt Görlitz über eine Lesung von Prof. Dr. Hans-Dieter Haim aus seinem Buch „Bilder meiner Kindheit – Erinnerungen an Schlesien“.

Ähnliche Erfahrungen haben Mitglieder der Redaktion bei Zeitzeugengesprächen in Schulen in Pirna und Freital ebenfalls gemacht. Den Schülern gefällt, dass der Autor nicht belehren will, sondern nur Erlebnisse schildert, ohne Schlüsse zu ziehen oder moralische Urteile abzugeben. Die Beurteilung überlässt er dem Leser bzw. bei den Hörern. Eine längere Rezension von Peter Börner steht für Sie hier zum Herunterladen bereit.

Das Buch kann bei der Redaktion (friedrich.zempel@t-online.de) bestellt werden. Wir bitten um einen Auslagenersatz von 20 € auf das Vereinskonto IBAN DE 10 8505 0100 0232 0101 53.

Red.

Ein Schlüssel für das Erfolgsgeheimnis?

Am Rande Mitteleuropas

„Am Rande Mitteleuropas“ lautet der Titel eines Buches über das Banat von Prof. Dr. Anton Sterbling, Mitglied des Kuratoriums unserer Stiftung. Es ist ein Bekenntnis zu seiner Heimat, dem Banat als multiethnische Region. Hier hat er bis 1975 gelebt und Elektrotechnik studiert. Dann kam er als Aussiedler in die Bundesrepublik, studierte Sozialwissenschaften und wurde Professor. Obwohl Anton Sterbling sein ganzes Berufsleben als Wissenschaftler gearbeitet hat - über 500 Veröffentlichungen tragen seinen Namen - ist das Buch von den eigenen Erfahrungen des Autors geprägt. Es ist daher gerade für ein breites Publikum lesenswert. Offenbar haben die ersten Studienjahre der Elektrotechnik seine Gedankenführung nachhaltig beeinflusst; denn seine Schriften kann man ohne Benutzung eines Fremdwörterlexikons verstehen.

Innerhalb weniger Jahre hat das in Temeswar im Banat gelegene Nikolaus-Lenau-Gymnasium zwei Nobelpreisträger hervorgebracht. Vielleicht finden Sie in dem Buch von Anton Sterbling einen Schlüssel für das Erfolgsgeheimnis der Deutschen aus dem Banat. Eine ausführliche Rezension von Dr. Jürgen Henkel können Sie hier herunterladen.

d. Red.

Timisoara / Temeswar – europäische Kulturhauptstadt 2021 und ihre deutschen Bezüge

Vor wenigen Wochen elektrisierte eine Meldung ganz Mitteleuropa. Der junge Deutsche Dominik Fritz wurde am 27. Oktober zum Bürgermeister von Timisoara / Temeswar gewählt. Temeswar gehört zu den größten Städten Rumäniens und ist Hauptstadt des Banats, einer der interessantesten Regionen Europas. In den letzten Jahren hat Temeswar mehrfach Furore gemacht. 2009 erhielt Herta Müller den Nobelpreis für Literatur und 2014 Stefan Hell den Nobelpreis für Chemie. Beide Nobelpreisträger gehörten zu der deutschen Minderheit der Banater Schwaben und hatten das Nikolaus-Lenau-Gymnasium in Temeswar besucht, bevor sie mit ihren Familien in die Bundesrepublik ausgesiedelt wurden. Auch der Namensgeber ihrer Schule stammte aus dem Banat. Computerfreaks haben nachgewiesen, dass der Dichter Lenau nach Goethe den umfangreichsten Wortschatz aller deutschsprachigen Dichter hatte. Wer sich mit der deutschen Minderheit im Banat etwas befassen will, dem empfehlen wir den Aufsatz

Mythos Banat

des Mitglieds des Kuratoriums der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration, Prof. Dr. Anton Sterbling, den Sie hier herunterladen können. Wenn Sie über einen breiten Bildschirm verfügen, können Sie eine 4-spaltige Version mit Bildern und Diagrammen hier herunterladen.

f. z.

Erinnerung, Begegnung, Integration

Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen

Unsere Arbeit geht trotz Corona weiter

Spenden Sie für das dauerhaft gesicherte Grundvermögen (nicht für den Verbrauch bestimmt)

Stiftungskonto: IBAN: DE 12 8705 2000 0190 0222 05

Aufruf an die Deutschen aus Russland und den Nachfolgestaaten der UdSSR

Spenden Sie Dokumente, Fotos und Ausstellungsstücke für unsere Erinnerungsstätte in Knappenrode/Hoyerswerda.

In Knappenrode werden wir eine Erinnerungs-, Begegnungs- und außerschulische Bildungsstätte errichten. Für diese Einrichtung suchen wir dringend Erinnerungsstücke der Deutschen aus Russland.

Wir kennen Ihre Geschichte. Wir wissen, dass Sie so gut wie keine Gegenstände aus den früheren Heimatgebieten an der Wolga den vielen anderen Siedlungsgebieten in der früheren UdSSR nach Sachsen mitbringen konnten. Für uns sind aber auch wichtig:

Briefe und sonstige Dokumente, Fotos, Bilder, Bücher und Kleidungsstücke, auch aus der Zeit nach der Entlassung aus der Trudarmee, beispielsweise der Schriftverkehr über ihre Aussiedlung und natürlich auch Gegenstände wie Geschirr und Haushaltsartikel.

Selbst ein paar Stricknadeln sind für uns wichtig, wenn sie mit einer Geschichte verbunden sind. Wenn Sie sich nicht zutrauen, die Geschichten selbst aufzuschreiben, helfen wir Ihnen gerne.

Vor einigen Monaten haben wir von einer Deutschen aus Georgien ein Gesangbuch bekommen. Die Eigentümerin hatte zunächst Bedenken, es uns zu übereignen, weil es schon stark zerfleddert war. Aber gerade dieser Zustand war für uns wichtig; denn er ermöglichte uns, die Geschichte der Familie seiner Eigentümerin zu erzählen. Mit einer druckfrischen Ausgabe hätten wir das nicht tun können. Die Geschichte musste die Eigentümerin nicht selbst aufschreiben. Wir habe sie interviewt.

Sie können sich gerne direkt an die Stiftung der Vertriebenen, Heinrich-Heine-Straße 6A, 02977 Hoyerswerda oder an die Vorsitzenden Ihrer landsmannschaftlichen Gliederung wenden.

Friedrich Zempel

PS. Natürlich sind wir auch an den gleichen Erinnerungsstücken aus den Herkunftsgebieten der anderen Vertriebenen und Spätaussiedlern interessiert.

Tanzkreis Rübezahl aus Deutsch-Paulsdorf bei Görlitz

Im Bild: Das Kinder-und Jugendensemble Sonnenschein des DRZ Leipzig im Plenarsaal des Sächsischen Landtages

Falls es Vorschläge, Hinweise oder Beiträge gibt, bitte wenden Sie sich an das Team über die Kontaktseite. Dort finden sie den Link zum Postfach des Vereins.