Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen / Schlesische Lausitz e. V.
mit Erinnerung und Begegnung e. V. (EUB)

Wir begrüßen Sie auf unserer Internetseite www.vertriebene-in-sachsen.de

Landtagspräsident, Ministerpräsident und Minister treffen Vertriebene und Spätaussiedler

Am 19. Juni, 17:00 Uhr, treffen sich die Spitzen des Freistaates Sachsen mit Vertriebenen und Spätaussiedlern aus Sachsen im Plenarsaal des sächsischen Landtages. Anlass ist eine Gedenkstunde für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Im Rahmen der Gedenkstunde soll der neue Beauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen beim sächsischen Staatsministerium des Innern, Herr Dr. Jens Baumann, ernannt und in sein Amt eingeführt werden. Anmeldungen zu der Veranstaltung bitte an friedrich.zempel@t-online.de.

7. Chortreffen 2018

Kleiner Bilderbogen aus dem Jahr 2017

Landesverbandstag am 8. April in Leipzig

Klaus Hörrmann unterschreibt die Beitrittserklärung der Landesgruppe der SL zum LVS am 8. April

Preisverleihung beim 3. Schülerwettbewerb am 12. Juni im Lessing-Gymnasium in Döbeln

Kultusministerin Kurth, Landesvorsitzender Hirche und Preisträger
Eine Schule aus Polen stellt ihr Projekt vor

Treffen der Chöre am 11. Juni in Reichenbach

Buntes Treiben um die Johanniskirche
Der Chor der Deutschen Minderheit aus Waldenburg - Walbrzych

Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung im Plenarsaal des Landtages in Dresden am 10. September

Das Kinderensemble des Deutsch-Russischen-Zentrums aus Leipzig
Der Chor Heimatmelodie aus Dresden
Landesvorsitzender MdL Hirche bei seiner Ansprache
Landtagspräsident Dr. Rößler bei seiner Ansprache
MdL Prof. Dr. Wöller bei seiner Ansprache

Erinnerung an die Ankunft der ersten vertriebenen
Donauschwaben in Sachsen

Am 22. August 1947 kam an der “Grauen Kaserne“ in Pirna der erste Transport mit vertriebenen Ungarndeutschen (Donauschwaben) an.

Am 22. August 2017 wurde vor der "Grauen Kaserne" die von dem Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig (CDU), Mitglied in dem Kuratorium der sächsischen Vertriebenenstiftung, initiierte Gedenktafel für die vertriebenen Donauschwaben enthüllt. Dies war eine in mehrfacher Hinsicht denkwürdige Veranstaltung.

Obwohl der Termin mitten in der Woche lag, war ein erstaunlich großer Kreis von Deutschen aus Ungarn oder deren Nachkommen erschienen. Sie konnten hören, wie der in Berlin residierende Gesandte der Republik Ungarn sich in fließendem, akzentfreiem Deutsch zu der Verantwortung Ungarns zu der Vertreibung der Deutschen bekannte und daran erinnerte, dass Ungarn nicht nur einen besonderen Gedenktag für die Vertreibung der Deutschen eingerichtet, sondern auch den deutschen Vertriebenen eine Entschädigung gezahlt hat. Ferner führte er aus, dass die in Ungarn verbliebenen oder nach Ungarn zurückgekehrten Deutschen eine dem ungarischen Staatsvolk in jeder Beziehung gleichgestellte anerkannte Minderheit sind, die sich großer Wertschätzung erfreut.

Diese Ereignisse hat unser Leser, Heinz Noack, zum Anlass genommen, einen Artikel über die Vertreibung der Ungarndeutschen zu verfassen, den Sie unter der Rubrik "Aktuelles" finden.

f.z.

Unsere Aufgaben in 2018

Sehr geehrter Damen und Herren,
liebe Besucher unserer Internetseite,

Friedrich Zempel die im Landesverband der Vertriebenen im Freistaat Sachsen/schlesische Lausitz(LVS) zusammengeschlossenen Verbände haben sich für 2018 wieder anspruchsvolle Ziele für die Arbeit auf der Landesebene gesteckt.

(Die Arbeit der Mitgliedsgruppen können wir aus Platzgründen und um die Übersichtlichkeit nicht zu gefährden, nicht darstellen. Wenn Sie Informationenüber die Verbandsarbeit in den Ortsverbänden wünschen, wenden Sie sich bitte an die auf der Kontaktseite und im Impressum angegebenen Anschriften.)

Ende 2017 haben wir ein wissenschaftliches Projekt über die Gründung, die Geschichte und die Arbeit der Vertriebenenverbände in Sachsen nach der Wiedervereinigung gestartet, das mit einer Dokumentation abgeschlossen werden soll. Für dieses Projekt werden wir sehr viel Mitarbeit von den Mitgliedsverbänden anfordern.

Ebenfalls Ende vergangenen Jahres haben wir die Vorbereitungen für die Erstellung einer neuen Wanderausstellung über das weithin unbekannte Schicksal der deutschen Minderheiten in Mittel-und Osteuropa unter dem Nationalismus begonnen.

Die Mitglieder der Mitgliedsgruppen sind aufgefordert, auch in 2018 sich intensivum Kontakte zu den Schulen zu bemühen, um dort an den Zeitzeugengesprächen teilzunehmen und um Ausstellungsorte für unsere Wanderausstellungen zu finden. In diesem Jahr werden wir folgende zentralen Veranstaltungendurchführen:

  • 24.06. Treffen der Chöre der Spätaussiedler und Vertriebenen in Reichenbach/schlesische Lausitz
  • 09.09. Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung in Dresden
  • 29.09. zentraler Tag der Heimat in Hoyerswerda
  • 05.11. Eröffnung der Erinnerungs- und Bildungsstätte über die Heimatgebiete der Vertriebenen und Spätaussiedler im ehemaligen Bahnhof in Hoyerswerda

Friedrich Zempel

Rückblick auf 2017

Die im abgelaufenen Jahr durchgeführten Aktivitäten unseres Landesverbandes Sachsen/schlesische Lausitz (LVS) können Sie unserer Verbandszeitung entnehmen, die wir in der Rubrik „Aktuelles“ online gestellt haben. An dieser Stelle soll nur auf einige Aspekte der landesweiten Arbeit eingegangen werden, die in der Zeitung keinen Niederschlag gefunden haben.

Die Informationsarbeit für Schüler

Das Haus der Heimat in Reichenbach/schlesische Lausitz und die Museumsbaracke des früheren Durchgangslagers Elsterhorst in Hoyerswerda waren wieder Ziel vieler Schülerexkursionen. In beiden Einrichtungen werden die Schüler von sachkundigen Personen geführt. Im Haus der Heimat erhalten sie in erster Linie Informationen über die Geschichte und Kultur der Heimatgebiete, im Lager Elsterhorst über Flucht und Vertreibung. Besonders eindrucksvoll ist für jüngere Menschen im Anschluss an einen Besuch des Lagers Elsterhorst die Besichtigung des letzten Beibootes der Wilhelm Gustloff auf dem Geierswalder See.

Die Wilhelm Gustloff war im Januar 1945 mit rund 10.000 Flüchtlingen und Besatzungsmitgliedern aus Danzig in Richtung Westen gestartet und wurde am 30. Januar östlich von Rügen durch Torpedobeschuss versenkt. Dieses Ereignis gilt als die größte Schiffskatastrophe der Geschichte der Menschheit.

Als der Leiter der Lausitzhalle in Hoyerswerda, Dirk Rolka, ein gebrauchtes Boot suchte, stieß er zufälligerweise auf das letzte Beiboot der Gustloff. Er organisierte die Renovierung des Schiffes und ermöglicht jetzt die Besichtigung durch Schüler. Bei den Schülerbesuchen stehen Zeitzeugen zur Verfügung, die für einen Transport mit der Gustloff vorgesehen waren, aber nicht an Bord kommen konnten.

Abgesehen von den Besuchen in den oben genannten Einrichtungen und bei den Schülerwettbewerben - siehe den Bericht in der Verbandszeitung vom November 2017 - engagieren sich viele Mitglieder und Freunde des Verbandes bei Zeitzeugengesprächen im Rahmen des Geschichtsunterrichts in Schulen.

Entschädigung für Zwangsarbeiter

2016 richtete die Bundesregierung einen Entschädigungsfonds für deutsche Bürger ein, die in Folge des zweiten Weltkrieges als Zivilpersonen Zwangsarbeit leisten mussten. Alle Anspruchsberechtigten sollen einen Pauschalbetrag von 2500 Euro erhalten.

Für die Einführung dieses Fonds hatte sich der Pirnaer Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig, Mitglied im Kuratorium unserer Stiftung, mit großem Engagement eingesetzt.

Viele Mitglieder des Landesverbandes haben die inzwischen sehr alten Anspruchsberechtigten mit einem großen Zeitaufwand beraten und bei der

Antragstellung unterstützt. Beispielsweise hat der Vorsitzende des BdV-Stadtverbandes Leipzig 30 Antragstellern geholfen.

Wanderausstellungen

Unsere Wanderausstellungen – "Unsere neue Heimat – Sachsen", "Integration durch Leistung", "Trachten aus dem Osten" – wurden von Mario Morgner wieder in neun verschiedenen Städten gezeigt. Bei den meisten Präsentationen gab es zusätzliche Begleitveranstaltungen.

Präsenz in den Medien

Jahrzehntelang haben die Medien keine Notiz von uns genommen. Seit drei Jahren haben jedoch die öffentlich-rechtlichen Hörfunkanstalten in mehreren Sendungen Mitglieder aus unseren Verbänden interviewt oder über sie berichtet.

Friedrich Zempel

Hinweise für Interessenten

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie nur Informationen über die landesweite Arbeit. Da wir ehrenamtlich tätig sind, können wir arbeitsmäßig keine umfassende Information über die Tätigkeit aller Orts-und Kreisgruppen und Arbeitskreise bieten. Wenn Sie die Kontaktdaten von bestimmten Orts- oder Kreisgruppen oder Landsmannschaften suchen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Landesverbandes der Vertriebenen Sachsen / schlesische Lausitz (LVS), Briefkasten 127, Lingnerallee 3, 01069 Dresden.

Die Ausgabe Herbst 2017/Winter 2018 unserer Verbandszeitung finden Sie auf der Seite Verbandszeitung

Tanzkreis Rübezahl aus Deutsch-Paulsdorf bei Görlitz

Im Bild: "Tanzkreis Rübezahl" aus Deutsch-Paulsdorf bei Görlitz

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