Erinnerung und Begegnung e.V.
im
Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen / Schlesische Lausitz

Wir begrüßen Sie auf unserer Internetseite www.vertriebene-in-sachsen.de

8. Chortreffen

Rente bedeutet nicht Ruhestand

Ira – typisch schlesisch

2002 war der BdV-Landesverband/Sachsen schlesische Lausitz in Insolvenz geraten. In Räumen der CDU trafen sich BdV-Mitglieder, die trotz der Insolvenz die Vertriebenenarbeit weiterführen wollten. Eine zierliche schwarzhaarige Frau mit kurzen Haaren fiel mir sofort auf, weil sie mich an meine jüngere viel zu früh verstorbene Schwester erinnerte.

Die meisten Teilnehmer haderten mit der Vergangenheit des Landesverbandes und den Gründen, die zu der Insolvenz geführt hatten. Nicht so die Frau mit den kurzen schwarzen Haaren. Sie machte Vorschläge, wie die Verbandsarbeit trotz der Insolvenz weitergeführt werden kann. Dabei argumentierte sie sehr nüchtern und stringent. Ich dachte mir, das ist keine gemütliche Ostpreußin. Bestimmt ist sie Naturwissenschaftlerin oder Schlesierin. Ob meine Annahme richtig war, konnte ich zunächst nicht feststellen. Ich erfuhr zumindest, dass sie im Sozialministerium gearbeitet hatte. Diese Information freute ich mich; denn damals arbeitete ich im Wissenschaftsministerium. Bei Sitzungen und in der Kantine war ich mit vielen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch gekommen. Fast die Hälfte hatte Wurzeln in den ostdeutschen Heimatgebieten. Aber die wenigsten waren bereit, sich für ihre Herkunft zu engagieren. Kollegen wie der Sudetendeutsche Dr. Heinrich Douffet blieben eine Ausnahme.

Zunächst traf ich die Frau nicht wieder. Damit hatte ich auch nicht unbedingt gerechnet. In Sachsen gibt es viele verschiedene Vertriebenenorganisationen. In der Regel gliedern sie sich nach der landsmannschaftlichen Herkunft. Meine Familie stammt aus dem Posener Land. Die Angehörigen “meiner“ Landsmannschaft, der LWW, kannte ich natürlich. Ich war daher sicher, dass sie nicht aus dem Posener Land stammt.

Trotz der Insolvenz des BdV-Landesverbandes führten die Orts-und Kreisgruppen die Arbeit weiter, ebenso die Landesgruppen der Landsmannschaften. 2009 begann mit Hilfe der Innenminister Dr. Albrecht Buttolo und Markus Ulbig die Einrichtung des Hauses der Heimat in Reichenbach bei Görlitz / schlesischen Lausitz. Für das Haus wurde Ende 2009 ein Trägerverein gegründet. Dieser Verein sollte auch anstelle des insolventen BdV-Landesverbandes die landesweite Arbeit organisieren.

Bei der Gründungsveranstaltung des Vereins traf ich die zierliche schwarzhaarige Frau wieder. Wir kamen ins Gespräch. Sie hatte sich in der Vergangenheit zusammen mit ihrem Mann um andere Projekte gekümmert, unter anderem um einen Schülerwettbewerb, die Erarbeitung der Wanderausstellung “Unsere neue Heimat – Sachsen“ mit Erlebnisberichten von Vertriebenen und Spätaussiedlern über Flucht, Vertreibung und Zwangsdeportation sowie die Integration in Sachsen. Nach Erstellung dieser Ausstellung betreute sie gemeinsam mit ihrem Mann die Ausstellungsöffnungen durch Vorträge im gesamten Freistaat. Außerdem begleitete sie den Aufbau des Hauses der Heimat.

Nun konnte ich feststellen, dass meine Einschätzung richtig war. Die energische Frau, Irmtraut Schirotzek, war tatsächlich Schlesierin und von Beruf Lebensmittelchemikerin. Am 11.5.1939, heute vor 80 Jahren, wurde sie in Glogau, der Stadt von Andreas Gryphius, geboren. Durch Flucht und Vertreibung kam sie nach Sachsen. Nach dem Erreichen des Rentenalters trat sie nicht in den Ruhestand, sondern in den Landesvorstand der Landsmannschaft Schlesien ein. 14 Jahren von 2004-2018 gehörte sie diesem Gremium an.

Auch in dem neu gegründeten Verein "Erinnerung und Begegnung" übernahm sie sofort wieder Aufgaben. Von Mai 2011 bis Dezember 2018 leitete sie zusammen mit ihrem Ehemann, Professor Dr. Winfried Schirotzek, den Ausbau des Hauses der Heimat. Dazu gehörten nicht nur museologische Aufgaben, sondern die Eheleute führten auch Besuchergruppen, insbesondere viele Schulklassen, die vor allen Dingen der Ostpreuße Kurt Weihe aus Limbach Oberfrohna in das Haus der Heimat führte.

Ihre wichtigste und zeitlich aufwändigste Arbeit war die Sammlung von Zeitzeugenberichten über Flucht und Vertreibung sowie die Zwangsdeportation der Deutschen in Russland nach Sibirien. Ihre Arbeit beschränkte sich nicht auf die Archivierung der eingereichten Berichte. Ein großer Teil der Berichte wurden ohne genaue Orts-, Zeit- oder Namenangaben eingereicht. Irmtraut - genannt Ira - Schirotzek musste die fehlenden Angaben recherchieren. Oft stimmten die Adressen nicht mehr oder die Zeitzeugen waren verstorben. Also mussten sie zunächst die Angehörigen ermitteln, die die fehlenden Informationen liefern konnten. 2017 war diese Arbeit dann soweit abgeschlossen, dass unser Freund Mario Morgner aus Rodewisch im Vogtland die Berichte für eine Präsentation im Internet aufbereiten und in ein Internetportal stellen konnte. Es war das erste Internetportal zu diesem Thema. Wenn man alle Arbeitsstunden, die Irmtraut Schirotzek und Mario Morgner für diese Aufgabe ehrenamtlich geleistet haben, zusammenrechnet, kommt man auf insgesamt mindestens 2 Arbeitsjahre.

Die Verdienste von Irmtraut Schirotzek und Prof. Dr. Winfried Scchirotzek wurden daher mit der goldenen Ehrennadel des BdV-Bundesverbandes gewürdigt, die beiden am 13. April diesen Jahres in würdiger Form überreicht wurde.
Eine verdiente Persönlichkeit zu würdigen, ist immer schwer. Der Laudator ist sich nie sicher, ob er alle Verdienste erwähnt hat. Auch ich bin mir nicht sicher. Einen besonderen Verdienst, der in der Begründung für die Verleihung der goldenen Ehrennadel nicht gewürdigt werden konnte, möchte ich zum Schluss herausstellen. Irmtraut Schirotzek hat sich nicht wie viele Intellektuelle auf die “anspruchsvollen“ Aufgaben beschränkt. Sie ist immer, wenn Bedarf war, eingesprungen. Mussten plötzlich Brötchen geschmiert, Tassen abgewaschen, Bücher verkauft oder Briefumschläge adressiert werden, war sie dabei, ohne “kluge" Ratschläge über eine bessere Arbeitsorganisation oder andere "hilfreiche" Tipps zu geben. Sie stand nie daneben, sondern immer dazwischen. Sie handelt immer wie eine Preußin.

Freital im Mai 2019

Friedrich Zempel

"Minderheiten bereichern Europa"

Am 20. Juni, 17:00 Uhr,

führt das Zentrum für Kultur und Geschichte, Käbschütztal,

im Schlesischen Museum zu Görlitz

eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Minderheiten bereichern Europa“ durch. An dieser Diskussion werden auch Vertreter der deutschen Minderheiten in Mittel und Osteuropa sowie der Vertriebenenorganisationen in Sachsen teilnehmen. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Für Freiheit – Recht – Zivilcourage

75 Jahren 20. Juli 1944

Unter dem Titel “Für Freiheit – Recht – Zivilcourage. 75 Jahre 20. Juli 1944" wird vom 4. bis 6. Juli 2019 in Dresden ein Symposion unter Beteiligung der Stiftung "Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen“ veranstaltet.

Interessenten an der Teilnahme können sich an die Redaktion dieser Internetseite wenden. Wir werden Ihnen dann eine Einladung zuschicken.

100 Jahre Versailler Vertrag

Am 13. April haben wir in Dresden ein Podiumsgespräch über die Folgen des Versailler Vertrages und der weiteren Pariser Vorortverträge von 1919 für die Deutschen in Mittel- und Osteuropa durchgeführt. Das Einleitungsreferat von Professor Dr. Winfried Schirotzek können Sie unter folgendem Link nachlesen.

Die Folgen des Ersten Weltkriegs und der Pariser Vorortverträge für die Deutschen in Mittel- und Osteuropa

Stippvisite im Oppelner Land

Sonnabend, den 27. und Sonntag, den 28. Juli 2019

Oppeln, Schloss Moschen, Groß Strehlitz, Sankt Annaberg, mit geselligem Begegnungsabend mit den dort lebenden Deutschen

Sonnabend, den 27. Juli 2019:
7.00 Uhr: Abfahrt in Dresden, Bahnhof Neustadt
8.30 Uhr: Abfahrt in Görlitz
11.00 Uhr: Stadtrundgang in Oppeln, attraktive alte und neue oberschlesische Bezirkshauptstadt an der Via Regia
13. Uhr: individuelle Mittagspause
15 Uhr: Fahrt zum Sankt Annaberg, dem heiligen Berg der Oberschlesier
17 Uhr: Fahrt nach Groß Strehlitz
17.30 Uhr: Bezug des Hotels in Groß Strehlitz
18.30 Uhr: Fahrt zum Abendessen mit anschließendem geselligen Begegnungsabend mit Musik und Tanz
Anschließend Übernachtung in Groß Strehlitz

Sonntag, den 28. Juli 2019:
9.30 Uhr: Fahrt zum Schloss Moschen
11 Uhr: Rundgang in Oberglogau, Zentrum der Deutschen Minderheit (Klein Berlin) anschließend individuelle Mittagspause
14 Uhr: Rückfahrt nach Görlitz
16.30 Uhr: Ankunft in Görlitz
18.00 Uhr: Ankunft in Dresden

- Programmänderungen vorbehalten –

Leistungen:

  • Busreise ab/an Dresden/Görlitz
  • Reiseleitung Alfred Theisen
  • 1x Übernachtung/Frühstück
  • 1x Begegnungsabend mit Abendessen, Musik und Tanz
  • alle Stadtführungen, Eintritte
  • Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Preis:
219,00 Euro p. P. im DZ
20,00 Euro EZZ

Mindestteilnehmerzahl: 25

Anmeldeschluss: 31.05.2019

Gemeinsames Gedenken von Deutschen und Tschechen in Kaaden

Am 2. März gedachten rund 120 Deutsche und Tschechen in Kaaden/Kadan in Tschechien an die Opfer eines Generalsstreiks der deutschen Minderheit im Sudetenland vor 100 Jahren am 4. März 1919. Der Generalstreik richtete sich gegen die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts durch die tschechoslowakische Regierung. Über 50 Menschen, zumeist Jugendliche und Frauen, wurden bei der Auflösung des Streiks erschossen. In Kaaden, rund 80 km südlich von Chemnitz, gab es vermutlich die ersten 25 Toten. Die Gedenkveranstaltung in Kaaden wurde von der deutschen Minderheit in Zusammenarbeit mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft vorbereitet. Während der Gedenkstunde sprachen neben den Vertretern der Organisatoren der stellv. Bürgermeister von Kaaden, Jan Losenický, Bischof Jan Braxant, Ortsdechant Joseph Cermak, Christoph Israng, deutscher Botschafter in Prag, Bernd Posselt, Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Dietmar Hübler, Landesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft/Sachsen, Claus Hörrmann, Landesvorsitzender des Heimatkreises Komotau. Fast alle Redner appellierten an die christliche Verantwortung der Menschen für die Geschichte und die Politik.

Unter den Teilnehmern der Gedenkveranstaltung war auch eine Gruppe Vertriebener aus Sachsen, die unter Leitung von Claus Hörrmann angereist waren. Viele Teilnehmer der Gruppe waren überrascht, dass das in den zwanziger Jahren errichtete Ehrenmal für die Ermordeten erhalten geblieben ist und weiter gepflegt wird. Zu den weiteren Überraschungen des Besuchs gehörte, dass in dem Stadtmuseum von Kaaden junge Wissenschaftler und Schüler eine Ausstellung zu dem Exzess erstellt und eine Broschüre herausgebracht haben. Bei der Rückfahrt nach Dresden wurde in Komotau an einem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein kurzes Gedenken abgehalten. Auch diese Gedenkstätte und die Umgebung befanden sich in einem sehr gepflegten Zustand.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Zeitung der deutschen Minderheit in Tschechien, dem “Landesecho“, in dem Artikel "Die Kaadener Schüsse", den sie mit dem nachfolgenden Link abspeichern können.

Kaadener Schüsse - Teil 1
Kaadener Schüsse - Teil 2

Friedrich Zempel

Drei große Schlesier

In den vergangenen Monaten gab es verschiedene Anlässe, an drei große Schlesier zu erinnern:

  • Die Schöpferin und Produzentin der weltberühmten Käthe-Kruse-Puppen,
  • den Schriftsteller und vielleicht bedeutendsten Theaterkritiker letzten 200 Jahre, Alfred Kerr,
  • und einen der bedeutendsten deutschen Intendanten und Regisseure des vergangenen Jahrhunderts, Boleslaw Barlog, der das Berliner Theaterleben nachhaltig geprägt hat.

Unser Freund Wolfgang Liebehenschel hat diese 3 Persönlichkeiten in Aufsätzen gewürdigt, die Sie in der Rubrik Aufsätze/Beiträge nachlesen können.

Die Redaktion

Schlesiertreffen 2019 in Hannover

Liebe Leser der Internetseite


wir haben die neuste Ausgabe unserer Verbandszeitung im Abschnitt “Verbandszeitung“ abgespeichert.


Wir wünschen Ihnen eine angenehme OsterZeit

Friedrich Zempel

Jahrestreffen der Landsmannschaft Ostpreußen

Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung

Reisen in die Heimatgebiete

Veranstalter: Kaden-Reisen
Reiseziel: Masuren – Seenlandschaft ohne Ende
Abreise am: 05.10.2019 Rückreise am: 13.10.2019 Reise: 0001-771
Abfahrtsorte: Plauen, Zwickau, Limbach-Oberfrohna, Chemnitz, Dresden, Hoyerswerda
Name der Gruppe: LG Ost-/ Westpreußen
Leiter: Herr Schulz
Personen: 40 Personen
max. Busbelegung: 44 Personen

Samstag, 05.10.2019
Anreise nach Wagrowiec – Abendessen im Hotel

Sonntag, 06.10.2019
Wagrowiec – Thorn (Torun) – ca. 2-stündige Altstadtbesichtigung – Marienwerder (Kwidzyn) – Führung im Schloss Marienwerder – Elbing (Elblag)

Montag, 07.10.2019
Elbing - Stadtbesichtigung –Besichtigung Museum des
Oberlandkanals in Buchwalde (Buczyniec) - Dakau (Gdakowo) – Riesenburg
(Prabuty) - Elbing

Dienstag, 08.10.2019 Elbing – Marienburg (Malbork) – Besuch im Herder
Museum in Morungen - Sensburg (Mragowo)

Mittwoch, 09.10.2019
In Sensburg – Rundfahrt inkl. Orgelkonzert in der Hl. Linde (Swieta Lipka) – Allenstein (Olsztyn) – kurze Stadtbesichtigung – ca. 2-stündiges Treffen mit den Mitgliedern der Deutschen Minderheit – Bauernhochzeit bei Kojrys inkl. Abendessen

Donnerstag, 10.10.2019
In Sensburg – Rundfahrt durch die Johannisburger Heide

Freitag, 11.10.2019
In Sensburg – ganztägig Freizeit für eigene Unternehmungen (der Tag Reiseleiter wird sich für diesen Tag um die Taxis kümmern)

Samstag, 12.10.2019
Sensburg – Posen (Poznan) – ca. 2-stündige abendliche Stadtbesichtigung

Sonntag, 13.10.2019
Posen – Heimreise

Fahrtdurchführung im Reisebus bis 44 Personen Mindestteilnehmerzahl:
25 Personen pro Person: 888,00 €
Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen pro Person: 848,00 €
Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen pro Person: 819,00 €
Einzelzimmer-Zuschlag pro Person: 164,00 €

Ansprechpartner:
Alexander Schulz, 09116 Chemnitz, Willy-Reinl-Str. 2,
Tel.: 0371-301616,
E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de


Reise nach Schlesien

Veranstalter: Kaden-Reisen
Reiseziel: Breslau und das Tal der Schlösser
Abreise am: 14.09.2019
Rückreise am: 18.09.2019 Reise: 0001-769
Abfahrtsorte: Plauen, Zwickau, Limbach-Oberfrohna, Chemnitz
Name der Gruppe: Schlesier
Leiter: Herr Schulz
Personen: 40 Personen
max. Busbelegung: 44 Personen

Samstag, 14.09.2019
Anreise nach Breslau (Wroclaw)

Sonntag, 15.09.2019
In Breslau – Stadtbesichtigung inkl. Aula Leopoldina, Dom und Jahrhunderthalle

Montag, 16.09.2019
In Breslau – Ausflug auf den „Spuren des alten Adels“ inkl. Friedenskirche Schweidnitz

Dienstag, 17.09.2019
In Breslau – Kloster Grüssau – Besichtigung – Schloss Fürstenstein – Besichtigung - Breslau

Mittwoch, 18.09.2019
Breslau - Heimreise

Fahrtdurchführung im Reisebus bis 44 Personen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen pro Person: 489,00 €
Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen pro Person: 469,00 €
Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen pro Person: 454,00 €
Einzelzimmer-Zuschlag pro Person: 119,00 €

Für beide Reisen werde ich für Sie der Ansprechpartner sein und solten Sie
Fragen haben, dann wenden Sie sich an die Untenstehende Anschrift.

Ansprechpartner:
Alexander Schulz, 09116 Chemnitz, Willy-Reinl-Str. 2,
Tel.: 0371-301616,
E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de

Frank Hirche, MdL

Landesvorsitzender des Landesverbandes der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen / schlesische Lausitz e. V.

Friedrich Zempel

Vorsitzender des Vereins Erinnerung Begegnung e. V. und der Stiftung "Erinnerung, Begegnung, Integration"


Liebe Besucher unseres Internetmagazins,

für 2019 wünschen wir Ihnen Gesundheit und Schaffenskraft und hoffen auf Ihr Interesses an unserer Arbeit und Ihre Unterstützung.

Die Organisationen der Vertriebenen und Spätaussiedler werden auch in diesem Jahr eine Fülle von Maßnahmen und Veranstaltungen durchführen. Hierzu möchten wir Sie einladen. Näheres erfahren sie aus den Internetseiten der Gruppen oder den Seiten in den sozialen Netzwerken. Größere Gruppen bestehen in Auerbach, Dresden, Chemnitz, Freiberg, Hoyerswerda, Leipzig und Limbach-Oberfrohna. In vielen Orten bestehen noch kleinere Gruppen. Wenn Sie sich für einen bestimmten Ort interessieren und Ihnen die Suchmaschinen keine Treffer anzeigen wenden Sie sich bitte an:

LVS Landesgeschäftsstelle, Lingnerallee 3, Briefkasten 127, 01069 Dresden

Bereits jetzt empfehlen wir Ihnen, sich folgende Termine für landesweite Veranstaltungen vorzumerken. Näheres werden Sie auf dieser Internetseite erfahren oder über unseren Auftritt bei Facebook.


I. Ausblick auf 2019

14. bis 16. Juni Gruppenfahrt zum Schlesiertreffen der Landsmannschaft Schlesien
23. Juni Sommerfest im und um das Haus der Heimat in Reichenbach
18. August Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Deportation der Deutschen in Russland im Jahr 1941 in Chemnitz
24. August Tag der Heimat
08. September Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung in Dresden
Herbst Gruppenfahrten in die Heimatgebiete - siehe besondere Ankündigungen

Weitere Termine werden wir in der Presse und auf dieser Seite ankündigen.

Auch in diesem Jahr laden wir Sie ein zu einem Besuch des Hauses der Heimat in Reichenbach. Das Haus ist regelmäßig von Donnerstag bis Samstag von 14 bis 17:00 Uhr geöffnet sowie nach Vereinbarung. Telefonnummer: 035828/889875.

Wir werden wieder die Wanderausstellungen "UNSERE NEUE HEIMAT", “Integration durch Leistung“ und die Trachtenausstellung in öffentlichen Räumen in Sachsen zeigen.


II. Die Arbeit der Stiftung "Erinnerung, Begegnung, Integration" in 2019

Schwerpunkt unserer Arbeit wird die Errichtung einer neuen Erinnerungs-, Begegnungs- und außerschulischen Bildungsstätte über die Heimatgebiete der Vertriebenen und Spätaussiedler im aufgelassenen Bahnhofsgebäude von Hoyerswerda sein. In dieser neuen Einrichtung werden wir über die Heimatgebiete der Vertriebenen und Spätaussiedler informieren, insbesondere Exponate, Filme und pädagogisch aufgearbeitete Hintergrundinformationen vermitteln. Den Betrieb der Einrichtung wird die Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration übernehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Das Stiftungskonto wird bei der Ostsächsische Sparkasse geführt. Es Lautet:

IBAN: DE 36 8505 0300 0221 1495 62

Spenden bis zu 200 EUR können allein durch Vorlage des Überweisungsträgers von der Steuer abgesetzt werden. Bitte vermerken Sie auf dem Überweisungsträger, ob Sie eine Spendenbescheinigung wünschen. Ferner bitten wir um Angabe, ob die Spende für das Stiftungskapital, das dauernd erhalten bleiben muss, oder für den Aufbau der neuen Erinnerungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte vorgesehen ist. Wer mehr als 1000 EUR spendet, wird automatisch Mitglied der Stifterversammlung.


III. Rückblick auf 2018

2018 wurden folgende Veranstaltungen mit landesweiter Bedeutung durchgeführt:

20. Januar Termin mit Presse und Fernsehen über die geplante Erinnerungs-, Begegnungsund Bildungsstätte in Hoyerswerda
30. Januar Eröffnung einer Ausstellung über die deutschen Minderheiten im SMI
2. - 3. März Vorbereitungsseminar für die Ausstellung Minderheiten im Nationalismus
10. März Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Tim Buchen über neuere Entwicklungen in der Erforschung der Geschichte der Heimatgebiete der Vertriebenen und Spätaussiedler
15. März Kirchentag der ev. Ostpreußen in Chemnitz
19. Juni Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag im Landtag und Ernennung von Dr. Baumann zum Beauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler
24. Juni Sommerfest und Treffen der Chöre in Reichenbach
09. September Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung im Landtag
21. - 23. Sept. Gruppenfahrt nach Breslau zum Festival der deutschen Minderheit
29. September Tag der Heimat in Hoyerswerda
22. November Erinnerung an die Ankunft der Vertriebenen aus Ungarn vor 70 Jahren an der Gedenktafel in Pirna mit dem ungarischen Botschafter Dr. Péter Györkös und Klaus Brähmig, früherer Sprecher der Gruppe der Vertriebenen in der CDU- Fraktion

Das Jahr 2018 schloss mit einem besonderen Erfolg. Unser Landesvorsitzender Frank Hirche hatte die Verbindung zu einer privaten Stiftung hergestellt, die unsere Stiftung mit 20.000 EUR fördern wird. Näheres über die Vorbereitung der Errichtung der EBS werden Sie demnächst auf unserer Internetseite oder in unserer Heimatzeitung lesen.

---

Liebe Besucher unseres Internetmagazins,

uns erreichen immer wieder Nachrichten, aus denen wir entnehmen können, dass inzwischen auch die Generation 60+ das Internet intensiv nutzt. Manchmal gibt es aber noch Probleme. Das ist bei diesem Medium ganz normal. Auch junge Leute müssen sich gegenseitig austauschen. Sie haben nur weniger Hemmungen, sich von anderen helfen zu lassen. Wenn Sie also nicht mehr zu den ganz Jungen gehören, legen Sie Ihre Schüchternheit ab und fragen einen jüngeren Menschen. Dies ist auch eine hervorragende Möglichkeit, um mit anderen Generationen ins Gespräch zu kommen, beispielsweise wenn Sie wissen wollen, in Ihrem Wohnort Organisationen oder Gruppen bestehen, wie unsere Thematik behandeln.

Es grüßt Sie herzlich

Frank Hirche, MdL und Friedrich Zempel

Ein Jahresrückblick mit Bildern von Wolfgang Linieg, Hoyerswerda

Mitglieder der Tanzgruppe Rübezahl
Die Mitglieder der Tanzgruppe „Rübezahl“ unter Leitung von Constance Rudolph aus Deutsch-Paulsdorf können nicht nur tanzen, sondern auch interessante Informationen über die Geschichte und die Entstehung der Tänze vermittelt. Sie waren auch 2018 bei unserem Sommerfest bei uns zu Gast und haben viel über die Volkskultur in den Heimatgebieten erzählt
Das Kinderensemble des Deutsch-Russischen-Zentrums
Das Kinderensemble des Deutsch-Russischen-Zentrums der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Leipzig kann singen, musizieren und tanzen. Unter Leitung von Vera Eichler haben sie fast jede größere Veranstaltung auf Landesebene bereichert und die Gäste begeistert. Unser Fotograph hat sie bei dem leider verregneten Sommerfest am 24 Juni in einem Zelt entdeckt.
Ministerpräsident Michael Kretschmer, Innenminister Professor Dr. Roland Wöller, BVS Dr. Jens Baumann und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler
Am 19. Juni wurde im Rahmen einer Gedenkstunde Dr. Jens Baumann im Plenarsaal des Landtages in das Amt des Beauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler beim Sächsischen Staatsministerium des Innern (BVS) eingeführt. Hier sprechen (von links nach rechts) Ministerpräsident Michael Kretschmer, Innenminister Professor Dr. Roland Wöller, BVS Dr. Jens Baumann und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler miteinander.
Dr. Jozef Zaprucki, Rechtsanwalt Zempel und Wolfgang Linieg
Bei unseren zentralen Veranstaltungen wird nicht nur auf der Bühne getanzt und gesungen, sondern auch Wissenschaftler wie Dr. Jozef Zaprucki von der Hochschule Hirschberg/Jelenia Góra kommen zu Wort. Seine Eltern sind als Vertriebene aus der Ukraine nach Schlesien gekommen. In seiner neuen Heimat setzt er sich für die Pflege des deutschen kulturellen Erbes ein. Am 19. Juni gehörte er zu den Ehrengästen. Von links nach rechts: Dr. Jozef Zaprucki, Rechtsanwalt Zempel, Vorsitzender des Vereins Erinnerung und Begegnung, und Wolfgang Linieg, Schlesier von Geburt und aus Leidenschaft, Bildreporter dieser Serie.
Der Chor der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft Waldenburg/Walbrzych
Der Chor der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft Waldenburg/Walbrzych hat am Sommerfest und Treffen der Chöre am 24 Juni teilgenommen und in der Sankt-Johannes-Kirche von Reichenbach gesungen.
Rosa Wegelin
Beim Sommerfest am 24. Juni sitzen die Herren – Pastor Christoph Wiesener, Dr. Jens Baumann und Stephan Rauhut (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien) - zwar in der 1. Reihe. Den Takt gibt aber eine Frau an, Rosa Wegelin, Deutsche aus Russland.
Teilnehmer des Sommerfestes am 24. Juni in einer Pause
Teilnehmer des Sommerfestes am 24. Juni in einer Pause
Kulturfestival der deutschen Minderheit in Polen
Am 23. September wurden in Breslau das Kulturfestival der deutschen Minderheit in Polen durchgeführt. Mehrere Gruppen aus Sachsen gehörten zu den Gästen. Das Festival wurde mit einem Gottesdienst in dem voll besetzten Dom zu Breslau eröffnet.
Landesvorsitzender Hirche
Den Tag der Heimat haben wir am 29. September in der Lausitzhalle in Hoyerswerda gefeiert. Landesvorsitzender Hirche konnte wieder mehrere Hundert Gäste aus ganz Sachen begrüßen.

Aufarbeitung der Geschichte heimatvertriebener Apotheker

Im Institut für Geschichte der Pharmazie in Marburg entsteht gegenwärtig eine Dissertation über Vertreibung und Integration deutscher Apotheker nach dem II. Weltkrieg. Welche Apothekerfamilie kam nach 1945 aus den von Deutschen bewohnten ost- und südosteuropäischen Gebieten und lebte in der früheren DDR? Wer kennt Nachfahren von vertriebenen Apothekern, die ihren Beruf in der DDR ausübten?

Bitte melden Sie sich, wenn Sie Kenntnisse, Archivmaterial oder Fotos über Apotheker aus dieser Zeit besitzen. Wir freuen uns über Ihre Hilfe!

Jochen Schröder
Haidlenstr.23, 70597 Stuttgart
Tel. (0711) 46 29 11 Fax (0711) 765 33 84
jochen.schroeder@staff.uni-marburg.de

Professor Dr. Christoph Friedrich
Institut für Geschichte der Pharmazie
Roter Graben 10, 35032 Marburg
Tel. (06421) 28 22 829
ch.friedrich@staff.uni-marburg.de

Nachdem die deutsche Mannschaft recht schnell ausgeschieden ist, haben die Besucher unserer Internetseite vielleicht Zeit für andere Fragen. Unser Freund, Dr. Gerhard Barkleit, hat das nördliche Ostpreußen besucht und seine Erfahrungen in einem Beitrag zusammengefasst mit dem Titel:

Immanuel Kant, Hannah Arendt und das runde Leder

Impressionen einer Reise nach Kaliningrad im Vorfeld der Fußball Weltmeisterschaft 2018

Klicken Sie hier, um seinen Beitrag abzurufen

Hinweise für Interessenten

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie nur Informationen über die landesweite Arbeit. Da wir ehrenamtlich tätig sind, können wir arbeitsmäßig keine umfassende Information über die Tätigkeit aller Orts-und Kreisgruppen und Arbeitskreise bieten. Wenn Sie die Kontaktdaten von bestimmten Orts- oder Kreisgruppen oder Landsmannschaften suchen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Landesverbandes der Vertriebenen Sachsen / schlesische Lausitz (LVS), Briefkasten 127, Lingnerallee 3, 01069 Dresden.

Tanzkreis Rübezahl aus Deutsch-Paulsdorf bei Görlitz

Im Bild: "Tanzkreis Rübezahl" aus Deutsch-Paulsdorf bei Görlitz

Falls es Vorschläge, Hinweise oder Beiträge gibt, bitte wenden Sie sich an das Team über die Kontaktseite. Dort finden sie den Link zum Postfach des Vereins.