Erinnerung und Begegnung e.V.
im
Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen / Schlesische Lausitz

Aufsätze und Beiträge

Liebe Mitglieder, Landsleute und Freunde des Vereins!

Senden Sie uns Ihre Beiträge zur Veröffentlichung auf diesem Internetportal. Wir sind interessiert an Ihren Lebenserinnerungen, an persönlichen Erlebnissen und Eindrücken aus den Orten ihrer alten Heimat und natürlich auch an Begegnungen mit ihren Freunden.

Redaktionsschluss ist jeweils das Monatsende.

Bei den Zuarbeiten kann es sich um zwei Formen handeln:
  1. um kurze Informationen zur Vertriebenenarbeit (Veranstaltungen): Art, Zeit, Ort, ein Bild
  2. um Aufsätze und Berichte im Umfang von max. 30 Zeilen (12pt) als Word-Datei, dazu ein bis zwei Bilder

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Das Robert-Koch-Institut und der frühere deutsche Osten

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht das Robert-Koch-Institut in den Nachrichten erwähnt wird. Wenig bekannt ist, dass Robert Koch, ebenso wie der erste deutsche Medizinnobelpreisträger, Emil von Behring, und der dritte, Paul Ehrlich, im früheren deutschen Osten forschte. Einen Artikel über Robert Koch können Sie hier lesen.

Red.

Mehr als 100 Millionen für vertriebene und Spätaussiedler

Ergebnis der Zwangsarbeiterentschädigung

Interview mit Peter Wolf, Vorsitzender des BdV-Regionalverbandes Leipzig

2016 hatte die Bundesrepublik beschlossen, Deutschen, die nach dem 2. Weltkrieg für eine fremdeMacht Zwangsarbeit leisten mussten, eine kleine Entschädigung zu gewähren. Ende 2020 wurde das Verfahren abgeschlossen. Annähernd 105 Millionen € wurden ausgezahlt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der sächsischen Vertriebenenverbände haben Mitglieder und Nichtmitglieder bei der Antragstellung beraten. Mit einem der Berater, dem Vorsitzenden des BdV-Leipzig, hat die Reaktion ein Interview geführt, dass sich hier nachlesen können.

Der Vertrag von Trentschin

Der Vertrag von Trentschin wurde am 24. August 1335 auf der Burg Trentschin in der gleichnamigen damals ungarischen Stadt Trentschin (ungarisch Trencsén, heute Trenčín in der Slowakei) abgeschlossen und am 9. Februar 1339 in Krakau ratifiziert.

Vertragsparteien waren der böhmische König Johann von Luxemburg und dessen Sohn Markgraf Karl sowie der polnische König Kasimir der Große. Als Vermittler bei den Vertragsverhandlungen wirkte Kazimirs Schwager, der ungarische König Karl von Anjou. Deshalb fanden die Verhandlungen auf seiner Burg Trentschin statt, die unweit der Grenze zu Schlesien und Böhmen im Nordwesten der jetzigen Slowakei liegt.

Mit dem Vertrag gab Kazimir der Große alle Ansprüche Polens auf die von den Piasten dominierten schlesischen Territorien auf ewige Zeiten auf.

Mit dem Vertrag wurde die politische Trennung Schlesiens von Polen festgelegt.
Im Gegenzug verzichteten Johann von Luxemburg und sein Sohn Karl auf den polnischen Königstitel, den sie von den Přemysliden ererbt hatten.
Nach dem Tod Johanns von Luxemburg, dem 1347 dessen Sohn Karl IV. als König von Böhmen folgte, wurden die Bestimmungen des Trentschiner Vertrages nochmals zwischen Kazimir dem Großen und Karl IV. mit dem Vertrag von Namslau 1348 bekräftigt.

Kazimirs Nachfolger Ludwig I. bestätigte 1372 in seiner Eigenschaft als König von Polen die Trentschiner Verzichtserklärung in vollem Umfang.
Die mit dem Vertrag festgelegten schlesisch - polnischen Grenzen blieben weitgehend bis 1945 bestehen.
Allerdings gab es nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, bedingt durch das Versailler Diktat, kleinere Grenzverschiebungen, bzw. Gebietsabtretungen. Darunter fiel auch das oberschlesische Industriegebiet.